Eine Stadt, ein Verein, ein Ziel.... BEREIT FÜR DIE NEUE SAISON
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Burladingen nur Außenseiter

 

 

Hecht-Truppe gastiert beim souveränen Spitzenreiter In der Volleyball-Regionalliga sorgt Burladingen für Furore trotz der 2:3-Pleite gegen Umkirch.

Am morgigen Samstag gastieren die TSV-Damen beim souveränen Spitzenreiter Schwäbisch Gmünd.

 

Allmählich macht sich so etwas wie Aufbruchstimmung im und um den TSV Burladingen breit. Man könnte gar von leichter Euphorie sprechen, wenn man bedenkt, was während und nach dem Topspiel gegen den VfR Umkirch vor knapp zwei Wochen in der Burladinger Trigema-Arena aufkeimte. Die Schwarz-Roten ver-loren das Duell mit den Breisgauerinnen zwar mit 2:3, lieferten vor ansehnlicher Kulisse allerdings eine bemerkenswerte Vorstellung ab und unterlagen am Ende nur mit Pech und aufgrund fehlender Routine. Immerhin schickte Coach Stefan Hecht mit Julia Grieswald, Nina Alber, Anna Hauser, Selina Klaiber gleich vier hoffnungsvolle Talente ins Rennen, der Altersschnitt war so tief wie noch nie in dieser Spielzeit. Wenn Hecht das bloße Ergebnis beiseite schiebt und nur die Leistung beäugt, die seine Damen auf die Platte zauberten, kommt der 29-Jährige ins Schwärmen: „Spielerisch können wir mit den Topteams mithalten. Die Mädels machen gute Fortschritte und arbeiten hart im Training.“ Hartes Training war in der jüngsten zweiwöchigen Punktspielpause, welche aufgrund der württembergischen Jugendmeisterschaften der Altersklassen U 20, U 16 und U 12 zustande kam, in jedem Fall ratsam. Immerhin geht es für die Burladingerinnen morgen Abend (20 Uhr) gegen den schier übermächtigen DJK Schwäbisch Gmünd, der bislang noch ohne Niederlage ist. „Wir wollen uns gut verkaufen“, gibt sich TSV-Übungsleiter Hecht zurückhaltend. „Wir wollen spielen, was wir können, aus einer sauberen Abwehr heraus und mit einem guten Blockspiel.“ Eben jenes Blockspiel war Garant für die eindrucksvolle Vorstellung gegen Umkirch vor zwei Wochen. Allerdings ist der TSV auch in gewisser Weise abhängig von seinem Blockspiel: Immer, wenn der Block nicht passte, ging der Punkt meist an die Gegnerinnen. Was die Burladingerinnen noch beachten sollten: Ohne ihr druckvolles Aufschlagspiel werden die Gegnerinnen zu leicht ans Netz gelassen. „Da sind wir manchmal noch zu ängstlich“, gesteht Hecht ein. Alles andere als ängstlich geht derweil Schwäbisch Gmünd auf die Platte. Vor gut einem Monat brachten die Remstälerinnen bereits die Meisterschaft auch rechnerisch in trockene Tücher, satt ist der Primus allerdings keineswegs. „Wir wollen ohne Niederlage aufsteigen“, gibt Spielführerin Monika Buchner ihren Kameradinnen die Marschrichtung vor. So gewannen die Gmünderinnen vor zwei Wochen ihr Heimspiel gegen Schlusslicht Heidelberger TV locker mit 3:0. Selbst als es die DJK locker anging, war ein Klassenunterschied da. Anschließend wurde mit den Fans der Aufstieg in die dritte Liga gefeiert, mit vielen Überraschungen und einer Einladung auf den Rathausbalkon: Gmünds Bürgermeister Joachim Bläse bezeichnete Ralf Tödter als „Trainer des Jahrhunderts“. Außerdem hofft Bläse, dass dieser Erfolg „viele junge Mädchen motiviert, diesen Sport zu betreiben.

Nervenkrimi im Topspiel.

 

In der Partie mit dem Tabellendritten VfR Umkirch lieferten sich Burladingens Regionalliga-Volleyballerinnen ein Duell auf Augenhöhe und zogen am Ende nur unglücklich mit 2:3 den Kürzeren.

 

 

Der Tabellendritte zu Gast beim Vierten, das Heimspiel des TSV Burladingen gegen den VfR Umkirch versprach viel. Und hielt einiges. Von Anpfiff weg boten die Teams der ansehnlichen Kulisse in der TrigemaArena packende Ballwechsel, aus Burladinger Sicht machte dabei vor allem der Spielstart große Freude. Anders als in den bisherigen Begegnungen der Rückrunde fand der TSV schnell in die Partie, ließ die Gäste im ersten Satz nicht zur Entfaltung kommen und zog nach dem 13:12 vorentscheidend auf 17:12 davon. Umkirch ging bis dato kein einziges Mal in Führung, Burladingen gewann den Durchgang überraschend souverän mit 25:17.

Auch im zweiten Durchgang kompensierte der TSV den Ausfall von Claudia Dietrich, von Lisa und Sarah Uhland sowie Vanessa Neuburger erstaunlich stark, Übungsleiter Stefan Hecht schickte mit den Talenten Julia Grieswald, Nina Alber, Anna Hauser, Selina Klaiber gleich vier Nachwuchshoffnungen ins Rennen. „So jung waren wir glaube ich noch nie“, zollte Hecht seinem gesamten Team Respekt. Erst Mitte des zweiten Durchgang wirkte Burladingen erstmals etwas unsicher: die Aufschläge waren zu lasch, der Block passte nicht, die Kommunikation erlahmte. Umkirch nutzte die Schwächen und erhöhte nach dem 16:14 über 19:16 auf 23:16. Am Ende ging der Satz mit 25:19 an den VfR.

Stellvertretend für eine durchweg spannende und gutklassige Begegnung stand der dritte Durchgang. Beide Teams schaukelten sich bis zum 11:11 im Gleichschritt nach oben, ehe der TSV beim 13:11 den ersten nennenswerten Vorsprung für sich verbuchte. Beim 16:13 waren die Burladingerinnen gar drei Punkte in Führung, bis zum 20:20 gelang Umkirch allerdings der Ausgleich. Beim 20:21 nutzte TSV-Coach Hecht schließlich seine Auszeit. Die Gastgeberinnen glichen zum 21:21 aus und hatten beim 24:21 drei Satzbälle. Fehlender Mut beim Service und gleich zwei Abstimmungsprobleme begünstigen das 24:24, kurz darauf musste der TSV beim 24:25, 25:26 und 26:27 selbst drei Satzbälle abwehren. Während Burladingen beim 28:27 auch den vierten Big Point liegen ließ, gewann der VfR den Durchgang mit 30:28.

Auch der vierte Satz war schönste Werbung für den Volleyball. Burladingen ließ sich von den vergebenen Satzbällen nicht beeindrucken, bot den Gästen weiterhin stark Paroli und drehte den 17:18-Rückstand in eine 22:19-Führung. Anschließend nahm Umkirch die Auszeit, dem TSV war’s egal: mit 25:20 ging’s in den Schlussakkord. Hier führte der VfR schnell mit 2:0 und 4:2, die Burladingerinnen präsentierten sich aber weiter bestens eingestellt. Erst nach dem 7:7 lagen die Vorteile bei Umkirch, die von ihrer in der Schlussphase starken Abwehr und den harten Angriffsschlägen profitierten. Dem TSV half der ansonsten gute Block nicht mehr weiter, beim 14:10 nutzten die Gäste ihren zweiten Matchball zum Spielgewinn.

 

 

TSV Burladingen: Klatt, Hiller, Becker, Wenk,S.Uhland,  Pfister, Grieswald, Alber, Hauser, Klaiber.

Sätze: 25:17, 19:25, 28:30, 25:20, 10:15.

Nächstes Spiel: DJK Schwäbisch Gmünd – TSV Burladingen (Samstag, 07. März, 20 Uhr, Römersporthalle Straßdorf).

Die Burladinger Volleyballerinnen empfangen morgen den VfB Friedrichshafen, das Hinspiel beim Tabellenschlusslicht gewannen die Fehlastädterinnen mit 3:1
 
Die Burladinger Volleyballerinnen empfangen morgen den VfB Friedrichshafen, das Hinspiel beim Tabellenschlusslicht gewannen die Fehlastädterinnen mit 3:1 Foto: Fuhrmann.

BURLADINGEN, 30.01.2015

TSV mit Rückenwind

Volleyball: Burladingen empfängt Tabellenschlusslicht

Mit viel Rückenwind empfangen Burladingens Regionalliga-Volleyballerinnen morgen den VfB Friedrichshafen (20 Uhr). Vor dem Duell mit dem Schlusslicht träumt der TSV von einer Siegesserie.

Die Erleichterung im Lager des TSV Burladingen nach dem jüngsten 3:1-Erfolg bei Tabellennachbar SVK Beiertheim war laut und deutlich. „Wir sind jetzt sieben Punkte voraus, das ist gut“, jubelte Trainer Stefan Hecht. „Damit haben wir uns Ruhe verschafft.“ Der Tabellenfünfte rang den Tabellenvierten vollkommen verdient nieder, Hecht war vom Auftritt seiner Damen beeindruckt. „Sobald wir eine Schippe draufgelegt haben, hatten wir keinerlei Probleme.“

Keinerlei Probleme sollte dem TSV auch die anstehende Aufgabe gegen den VfB Friedrichshafen machen. Das Schlusslicht gastiert mit gerade einmal drei Siegen aus zwölf Spielen und mit nur zehn Punkten in der Trigema-Arena, ein echter Prüfstein sieht anders aus. Dennoch mahnt Burladingens Kommandogeber: „Wir dürfen uns nicht ausruhen.“ Recht hat Hecht! Nach oben ist die Reichweite des TSV bei fünf Zählern Rückstand auf Rang drei zwar arg begrenzt, die untere Tabellenregion hält der Coach hingegen immer im Blick. „Die sieben Punkte Abstand können nach zwei Spielen auch schon wieder weg sein.“

An das Hinspiel gegen Friedrichshafen denkt der Übungsleiter derweil gern zurück, Hecht konnte sein Glück damals kaum fassen. Die Burladingerinnen feierten in Friedrichshafen nämlich einen 3:1-Sieg, Hecht war begeistert: „Extrem gut! Super gespielt! Grandiose Mannschaftsleistung“, gingen ihm vor rund drei Monaten die Superlative beinahe aus. Dabei machte dem TSV auch die zweistündige Anfahrt nichts aus. „Wir haben gnadenlos ausgenutzt, dass der VfB zwar eine spielstarke, aber keine eingespielte Mannschaft ist“, so Burladingens Kommandogeber, der sich erinnert: „Dass es so gut lief, hat mich schon überrascht. Wir waren gut im Aufschlag, variabel im Angriff und bärenstark im Block. Das ist schon erstaunlich, weil wir ja auch nicht die Größten sind.“

An die Vorstellung im November sollen seine Damen auch im neuerlichen Duell anknüpfen. Hecht sagt unmissverständlich: „Wir wollen wieder druckvoll spielen, genauso wie in Beiertheim. Wir wissen um die Stärken von Friedrichshafen und wissen auch, dass wir sie nicht ins Spiel kommen lassen dürfen.“ Mit Blick auf den jüngsten Erfolg, den ansehnlichen Sieben-Punkte-Vorsprung zu den Abstiegsplätzen und die jüngsten Leistungen seines Ensembles wird Hecht gar ein wenig angriffslustig: „Wir wollen versuchen, eine kleine Serie zu starten.“ Helfen sollen dabei auch die Nachwuchshoffnungen Anna Hauser, Nina Alber und Julia Grieswald. „Ich werde sie vermutlich wieder in den Kader nehmen“, so der Trainer. „Außerdem gehe ich davon aus, dass alle Mädels an Bord sind.“

An Bord ist gegen Friedrichshafen womöglich auch Hechts eigentlich erforderliche Trainer-B-Lizenz. Zur Erinnerung: Einer der wichtigsten Schritte des TSV im Vorfeld der laufenden Saison war eine Ausnahmegenehmigung für den Neu-Coach. Diese Ausnahmegenehmigung regelt, dass Hecht auch ohne die für die Regionalliga normalerweise zwingend notwendige Qualifikation an der Seitenlinie stehen darf. Hierfür akzeptierte Burladingen eine Strafe im dreistelligen Bereich. Mittlerweile ist der Salmendinger jedoch auf einem guten Weg, die Ausnahmeregelung zu den Akten zu legen. Seit Montag büffelt Hecht in Tailfingen für den erforderlichen Trainerschein, die Krönung naht: „Die Prüfung ist die ganze Woche. Am Freitag weiß ich, ob ich bestanden habe“, erklärt der 28-Jährige

Burladingen schlägt morgen beim SVK Beiertheim auf
 
Burladingen schlägt morgen beim SVK Beiertheim auf Foto: Fuhrmann.

BURLADINGEN, 23.01.2015

Nervenkitzel für die TSV-Damen

Volleyball: Bei einer Niederlage gegen Beiertheim droht der Abstiegskampf

Wohin geht die Reise für Burladingens Volleyballerinnen? In der Regionalliga geht es am Samstag (20 Uhr) zum Tabellennachbarn SVK Beiertheim. Bei einer Niederlage droht der Abstiegskampf.

Welch ein Nervenkitzel für den TSV Burladingen. Die Schwarz-Roten rangieren aktuell auf Position fünf, nach elf Spieltagen schlagen fünf Siege und sechs Niederlagen zu Buche, mit 15 Punkten zieren die Burladingerinnen das Niemandsland des Tableaus.

Und genau hier liegt die Krux. Bislang konnte sich das Ensemble von Trainer Stefan Hecht noch nicht so recht für die obere Tabellenhälfte und gegen den Abstiegskampf entscheiden, weshalb Hecht seine Damen auch wöchentlich mahnt: „Wir wollen so schnell wie möglich ‚save’ sein.“ Zu Schlusslicht VfB Friedrichshafen hält der TSV einen Fünf-Punkte-Vorsprung, zum Tabellenzweiten sind es wiederum nur sechs Zähler Rückstand. Coach Hecht weiß um die alles andere als entspannte Situation und erinnert sein Team stets: „Wir wollen nicht hinten reinrutschen. Das ist unser primäres Ziel.“

Der vergangene Spieltag verlief für dieses Vorhaben einigermaßen ungünstig. Der Vorletzte SV Fellbach gewann gegen den Drittletzten Heidelberger TV mit 3:1 und schloss zur Konkurrenz auf, der Tabellensiebte TTV Dettingen war gegen Friedrichshafen mit 3:1 erfolgreich und der TSV G.A. Stuttgart rückte mit einem 3:0 beim SVK Beiertheim an Burladingen heran. Die Fehlatälerinnen wiederum verloren gegen den Drittligaabsteiger FV Tübinger Modell mit 1:3 und ließen ihren Übungsleiter enttäuscht zurück: „Wir müssen das Spiel nicht verlieren. Im Endeffekt waren wir selbst schuld. Es war wie schon in Stuttgart: Wir haben die ersten beiden Sätze verschlafen“, ärgerte sich Hecht. „Zuerst haben wir nicht in die Partie gefunden und hatten keine Mittel gegen das variantenreiche Tübinger Spiel. Danach haben wir gut gekämpft, konnten aber nicht verhindern, dass Tübingen weitere Sätze gewinnt. Die Niederlage war absolut unnötig und sehr ärgerlich.“

Zur Rehabilitation dient Burladingen nun das Spiel in Beiertheim. Die Badenerinnen waren bis zum Hinspiel eine Art Lieblingsgegner des TSV, in der zurückliegenden Spielzeit gelangen gleich zwei deutliche Siege. In der Vorrunde setzte es allerdings nach großem Kampf, starker spielerischer Leistung und zweimaliger Satzführung eine 2:3-Pleite. „Wir haben zum falschen Zeitpunkt falsche Entscheidungen getroffen und deshalb nach einer tollen Vorstellung knapp verloren“, fasste Kommandogeber Hecht damals zusammen. „Die Einstellung war top, unsere Angriffe gut, die Aufschläge stark. Beide Teams waren gleich gut, mal waren wir vorne, mal Beiertheim. Im ganzen Spiel hat auf beiden Seiten eine Phase von ein, zwei Minuten gereicht, dann war der Satz fast schon weg“, erkannte Hecht, der im abermaligen Duell eine ähnliche Leistung sehen will: „Wir fahren mit einem vollen Kader nach Beiertheim und versuchen, unser bestes Volleyball zu spielen.

Das hatten sich die Burladingerinnen anders vorgestellt: Gegen den FV Tübinger Modell kassierten die TSV-Volleyballerinnen im ersten Heimspiel des Jahres eine 1:3-Niederlage
 
Das hatten sich die Burladingerinnen anders vorgestellt: Gegen den FV Tübinger Modell kassierten die TSV-Volleyballerinnen im ersten Heimspiel des Jahres eine 1:3-Niederlage Foto: Fuhrmann.

BURLADINGEN, 19.01.2015

Eine ärgerliche Pleite

Volleyball: Burladingen verliert Regionalliga-Derby mit 1:3

Zwei verkorkste Sätze kosteten Burladingens Volleyballerinnen gegen den Tabellenzweiten FV Tübinger Modell ein besseres Ergebnis. Im ersten Heimspiel des Jahres setzte es eine ärgerliche 1:3-Pleite.

Von einer „Revanche“ träumten die TSV-Damen, Coach Stefan Hecht hatte „eine offene Rechnung“ auf dem Zettel. Am Ende hielt bei den Schwarz-Roten Ernüchterung Einzug. Gegen Drittliga-Absteiger Tübingen kassierte Burladingen im Regionalliga-Derby seine sechste Saisonniederlage, Hecht ärgerte sich: „Unsere ersten beiden Sätze waren überhaupt nicht gut. Das war wieder ein Stuttgart-Fiasko.“ Zur Erinnerung: Auch gegen den TSV Georgii Allianz Stuttgart verpatzte Burladingen den Spielbeginn, lag nach Sätzen schon mit 0:2 zurück, feierte aber noch einen 3:2-Erfolg.

Gegen die Universitätsstädterinnen blieb die Trendwende aus. In Durchgang eins fiel Burladingen mit 1:6 zurück – auch eine frühe Auszeit von Hecht brachte keine Besserung. „Wir haben es einfach nicht geschafft, die Annahme nach vorne zu bringen“, haderte der Übungsleiter. Zu schaffen machte dem TSV zudem der FV-Mittelblock, der dem Angriff der Gastgeberinnen kaum Raum bot. Nur logisch, dass der Satz mit 17:25 an den Tabellenzweiten ging.

Im zweiten Abschnitt war der TSV mit 2:0 vorne, ehe die Gäste auf 10:4 davonzogen. „Wir haben einfach wieder gepennt, wie schon in Stuttgart“, schimpfte Hecht. Zwar hielt sich der Rückstand in Grenzen, dennoch ging der Durchgang mit 25:20 an den Förderverein. Anders der dritte Satz. „Tübingen hat nicht nachgelassen. Aber wir waren wacher, haben intelligenter gespielt, einen Ball auch mal kurz reingelegt und Punkte gesammelt.“ So schafften die Hecht-Damen mit 25:16 den Anschluss. Richtig Spannung kam schließlich im vierten Durchgang auf. Burladingen hatte mit einem 23:21-Vor-sprung alle Trümpfe in der Hand, ehe Tübingen mit starken Aufschlägen das Blatt zum 24:23 drehte. Beim Matchball war dem Förderverein dann das Glück hold: Ein Netzroller brachte schließlich die Entscheidung.

Nach dem Tübinger Matchball machte sich bei TSV-Kommandogeber Hecht Enttäuschung breit: „In einem fünften Satz hätte ich gern gesehen, wie sich Tübingen präsentiert hätte. Tübingen war körperlich echt am Ende. Klar sind die eine starke Mannschaft. Aber wir müssen das Spiel nicht verlieren. Im Endeffekt waren wir selbst schuld.“ Der Förderverein war in dieser Saison noch nicht schlechter als Position drei und schaffte nun den Sprung auf Rang zwei. „Nach ganz oben geht für die aber nichts mehr“, meint Hecht mit Blick auf den Elf-Punkte-Rückstand der Tübingerinnen auf die DJK Schwäbisch Gmünd. Hechts Damen bleiben hingegen Fünfter, im Niemandsland des Tableaus und in Nähe zur Abstiegszone.

Die Möglichkeit zur Rehabilitation bietet sich den Burladingerinnen schon am Freitagabend. Im Viertelfinale des Pokals führt der Weg des TSV zur DJK Aalen. Hecht versucht beim Landesligisten eine Gratwanderung: „Natürlich wollen wir ins Final Four im Mai. Allerdings werden wir auch schauen, dass wir Kräfte schonen. Wir werden die Mannschaft ein bisschen durchmischen und Spielerinnen einsetzen, die zuletzt wenig Spielpraxis hatten.“ Für Hecht geht es darum, dass die jüngeren Spielerinnen etwas Erfahrung sammeln. „Gegen einen Landesligisten darf man das schon mal machen. Allerdings fahren wir nicht nach Aalen, um zu verlieren.“

TSV Burladingen: Hiller, Klatt, Becker, Wenk, Dietrich, Pfister, Hauser, S. Uhland, L. Uhland, Jörg.

Sätze: 17:25, 20:25, 25:16, 23:25.

Nächstes Spiel: SVK Beiertheim – TSV Burladingen (24. Januar, 20 Uhr, Südwesthalle Oberreut).

Der TSV Burladingen strebt seinen zweiten Sieg in der Rückrunde an. Der Gegner am Samstag ist allerdings der Tabellendritte aus Tübingen.
 
Der TSV Burladingen strebt seinen zweiten Sieg in der Rückrunde an. Der Gegner am Samstag ist allerdings der Tabellendritte aus Tübingen. Foto: Fuhrmann.

BURLADINGEN, 16.01.2015

Offene Rechnung

Volleyball: Burladingen will Revanche für Hinspielpleite

Mit dem 3:2-Erfolg in Stuttgart im Rücken empfangen Burladingens Volleyballerinnen am Samstag (20 Uhr) den FV Tübinger Modell. Coach Hecht hat mit den Uni-Städterinnen noch eine Rechnung offen.

Der Start ins neue Jahr ist den Regionalliga-Volleyballerinnen des TSV Burladingen geglückt. Beim TSV Georgii Allianz Stuttgart gewannen die Schwarz-Roten mit 3:2 und machten dabei einen 0:2-Satzrückstand wett. Übungsleiter Stefan Hecht blickt zufrieden auf die erste Rückrundenpartie zurück, weiß aber auch um die Schwächen seiner Damen. „Stuttgart war gut, hat gut angenommen und stark aufgeschlagen. Wir hatten in den ersten zwei Sätzen wenig Zugriff aufs Spiel.“ Das änderte sich spätestens zur Mitte des dritten Durchgangs. „Wir sind besser reingekommen und haben gemerkt: wenn wir mutig bleiben, geht was.“ Am Ende reichte es den Burladingerinnen zum fünften Saisonsieg im zehnten Spiel, Platz fünf schlägt aktuell zu Buche. Hecht warnt sein Team dennoch: „Fünf Punkte auf den Relegationsplatz sind natürlich nicht viel. Wir wollen den Vorsprung halten und wenn möglich weiter ausbauen.“

Hierzu dient dem TSV beispielsweise das Heimspiel gegen den Förderverein Tübinger Modell am Samstagabend. Die Uni-Städterinnen sind derzeit zwar drei Punkte und zwei Plätze besser als Burladingen, für Hecht ist dies allerdings kein Grund zur Zurückhaltung. „Mit Tübingen haben wir noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen“, nimmt der Trainer kein Blatt vor den Mund. „Wir haben 0:3 verloren, das Ergebnis war aber zu deutlich.“ Die Burladingerinnen lagen am zweiten Spieltag im ersten Satz schon mit 14:11 in Führung, ehe die Leistungskurve nach unten fiel. „Wir sind etwas eingebrochen“, erinnert sich Hecht. In Kombination mit dem starken Aufschlagspiel der Tübingerinnen und der ausbaufähigen Annahme des TSV entglitt Burladingen zusehends die Partie. „Es war ein intensives Spiel, in dem Tübingen uns alles abverlangt hat. Für mich war das ein überraschend starker Auftritt von Tübingen. Sie haben über die Sätze genau das gespielt, was wir uns eigentlich vorgenommen hatten“, erinnert sich der TSV-Coach.

Aus diesem Grund appelliert Hecht vor dem abermaligen Duell an das Selbstvertrauen seiner Mädels. „Natürlich wissen wir um die Stärken Tübingens. Allerdings wollen wir unser Spiel von Beginn an aufziehen.“ Der TSV muss jedoch erneut personelle Abstriche machen. „Annika Jörg fehlt wohl weiter verletzt. Dafür werden wieder zwei, drei Jugendspielerinnen zum Kader stoßen.“ Hecht nominiert Julia Grieswald als zweite Libera, Nina Alber und Anna Hauser für die Mitte sowie die erst 14-jährige Selina Klaiber für die Außenposition. Ob sich die Tübingerinnen davon stoppen lassen, bleibt abzuwarten. Am vergangenen Wochenende gewann der Förderverein seinen Jahresauftakt gegen den Drittletzten TTV Dettingen/Teck souverän mit 3:0, überzeugte aber nicht restlos.

Dettingen führte in der Uni-Stadt mit 8:4, ehe Tübingens Aushilfs-Trainerin Dorothee Weichert früh ihre erste Auszeit nahm. Mitte des ersten Satzes besann sich „TüMo“ schließlich auf seine Aufschlagstärke und zog an Dettingen vorbei. Für Aufsehen sorgte der Tübinger Block mit den starken Mittelblockerinnen Angelina Stockinger und Maren Beiderwellen, die gleich in Serie die Angriffe der Dettingerinnen zunichte machten. Der Rückstand zu Beginn des Spiels blieb der einzige der Tübingerinnen, die fortan klar den Ton angaben und sich in der Spitzengruppe des Tableaus etablierten. Zum Tabellenzweiten VfR Umkirch fehlen dem Förderverein nur zwei Zähler

Im Hinspiel besiegten die Burladinger Volleyballerinnen den TSV G.A. Stuttgart mit 3:1 vor heimischer Kulisse. Auch im Rückspiel ist ein Sieg quasi Pflicht.
 
Im Hinspiel besiegten die Burladinger Volleyballerinnen den TSV G.A. Stuttgart mit 3:1 vor heimischer Kulisse. Auch im Rückspiel ist ein Sieg quasi Pflicht. Foto: Moschkon.

BURLADINGEN, 10.01.2015

Personalsorgen in Burladingen

Volleyball: Hecht klagt über Ausfälle und wenig Trainingsmöglichkeiten

Trotz Weihnachtspause plagen Burladingens Volleyball-Damen vor dem Start in die Regionalliga-Rückrunde arge Personalprobleme. Ein Sieg am Sonntag (16 Uhr) gegen den TSV G.A. Stuttgart ist dennoch Pflicht.

Ziemlich genau einen Monat ist es her, dass sich Stefan Hecht, seines Zeichens Trainer der Volleyballerinnen des TSV Burladingen, über die Weihnachtspause freute. „Die Unterbrechung ist sehr gut für uns. Das gibt uns die Gelegenheit, Kräfte zu sammeln und uns neu aufzustellen für die Rückrunde“, so der 28-Jährige Mitte Dezember. Von der Hoffnung des Ausruhens ist kurz vor dem Rückrundenauftakt nicht mehr viel übrig, ganz im Gegenteil: „Annika Jörg fällt weiter aus“, hadert Hecht, „Nina Alber hatte eine Kieferoperation und fällt aus. Myriam Wenk kommt direkt aus dem Brasilien-Urlaub zum Spiel und hat seit vier Wochen keinen Ball mehr in der Hand gehabt.“ Alles Andere als optimale Voraussetzungen für die morgige Partie in Stuttgart, die durch mäßige Trainingsbedingungen zusätzlich getrübt wurden. „Wir können vorm Stuttgart-Spiel nur zwei Mal trainieren, unsere Halle ist durch Fußball häufig belegt.“

Bei all den personellen und organisatorischen Sorgenfalten, die Hecht vor dem ersten Spiel des Jahres plagen, blickt er gern auf die abgelaufene Hinrunde zurück. Burladingen beendete die erste Halbserie mit vier Siegen und fünf Niederlagen als Tabellenfünfter, der Trainer sagt: „Natürlich ist Rang fünf eine super Platzierung. Man muss sehen, wo wir herkommen. Wir haben von unserer Talentschmiede einige Talente hochgezogen.“ Aus diesem Grund sieht Hecht auch wenig Anlass für große Veränderungen. „Wir werden nichts anders machen außer zu versuchen, in der Rückrunde mutiger zu agieren, schneller gegen den Ball zu sein sowie besser in der Feldabwehr und im Block zu arbeiten.“ Das Saisonziel bleibt dabei nach wie vor unverändert: „Wir wollen eine ordentliche Rückrunde spielen und möchten so früh wie möglich ‚save’ sein. Der Tabellenplatz ist zweitrangig.“

Mit welcher Formation die Burladingerinnen in das Duell mit Stuttgart gehen, ist noch offen. Der Übungsleiter hat aber erste Ideen. „Mal sehen, ob wir Julia Grieswald als zweite Libera mitnehmen. Katharina Hiller wird wieder auf die Diagonale rücken, das hat sie in Dettingen schon gut gemacht.“ Dettingen ist Tabellensiebter, der morgige Gegner Stuttgart ist Drittletzter. Hecht hat vor den Damen aus der Landeshauptstadt dennoch Respekt. „Stuttgart war im Hinspiel gut, wir erwarten ein enges Spiel.“ Die Gastgeberinnen rangieren nur drei Zähler hinter Burladingen, überhaupt ist im Tableau noch alles denkbar eng zusammen. Einzig Spitzenreiter DJK Schwäbisch Gmünd (26 Punkte) ist weit enteilt, der Tabellenzweite VfR Umkirch (17) hat sich im oberen Drittel etabliert. Dahinter ist innerhalb weniger Spiele sowohl nach oben als auch nach unten alles möglich. Das weiß auch Hecht, der seine Damen zur Vorsicht mahnt: „Wir wollen versuchen, nicht weiter unten reinzurutschen.

 

BURLADINGEN, 20.12.2014

MIT INTERVIEW

Burladingen auf Erfolgskurs

Volleyball: Der 29-jährige Nachfolger von Fritz Reiff verfolgt klare Ziele

Seit 1863 ist der TSV Burladingen aus der Sportlandschaft des Zollernalbkreises nicht wegzudenken. Aushängeschild ist seit Jahren die Volleyball-Abteilung. Das Kommando führt hier seit April Stefan Hecht.

Vor mittlerweile acht Monaten trat Stefan Hecht ein denkbar großes Erbe an: Bei den Volleyballern des TSV Burladingen ging Macher, Trainer und Vordenker Fritz Reiff nach knapp vier Jahrzehnten beispielhaften Wirkens in den wohlverdienten Ruhestand und reichte den Taktstock an den 29-jährigen Hecht weiter. Dieser füllt Reiffs Lücken seither mit Bravour. Hecht übernahm nämlich nicht nur die Führung der Volleyball-Abteilung, sondern zugleich den Trainerposten der ersten und zweiten Damenmannschaft. Welche Aufgabe dem neuen Kommandogeber die meiste Mühe und Muße abverlangt, vermag der ehemalige Oberligaspieler allerdings nicht zu sagen. „Es fordert mich alles. Die D 1 trainieren ja dreimal die Woche, die D 2 zweimal. Ich stehe im Endeffekt jeden Tag in der Halle“, erzählt der Übungsleiter.

Während Hecht als Abteilungsleiter eine vermehrte „Durchlässigkeit zwischen den verschiedenen aktiven Mannschaften und eine noch engere Verzahnung mit dem eigenen Nachwuchs“ anstrebt, sind die Ziele seiner Tätigkeit als Trainer bei seinen beiden Damen-Teams nicht ganz so leicht zu benennen. Von den Regionalliga-Mädels erwartet er „einiges, möchte aber keinen Druck aufbauen“, meint Hecht zurückhaltend. „Mit unserer zweiten Damenmannschaft verfolgen wir einerseits den Klassenerhalt in der Landesliga, andererseits wollen wir die Spielerinnen an die höhere Spielklasse auch heranführen.“ In der Saison 2012/2013 feierte die zweite Mannschaft den Pokalsieg und den Aufstieg in die Landesliga, wo in der zurückliegenden Spielzeit überraschend ein starker vierter Tabellenplatz zu Buche schlug. Aktuell ist die Reserve mit elf Zählern aus acht Begegnungen erneut Tabellenvierter.

So wichtig Hecht die Talentförderung über das Perspektivteam auch ist, das Hauptaugenmerk der Burladinger liegt zweifelsohne auf den Damen 1. Diese schlossen die Hinrunde der laufenden Saison mit vier Siegen und fünf Niederlagen als Tabellenfünfter ab, Abteilungsleiter und Kommandogeber Hecht sagt: „Natürlich ist Rang fünf eine super Platzierung. Wir hatten in einigen Spielen Pech.“ Nach einem 3:1-Erfolg zum Auftakt gegen den TSV G.A Stuttgart folgte im zweiten Spiel eine deutliche 0:3-Niederlage gegen Förderverein Tübinger Modell. Nach einem 2:3 im Heimspiel gegen Beiertheim punkteten die Fehlastädterinnen dann erst in Friedrichshafen und dann zu Hause gegen den Heidelberger TV, ehe man gegen Umkirch erneut mit 0:3 das Nachsehen hatte. Doch

auch von einem

1:3 gegen Schwä-bisch Gmünd ließen sich Hecht und seine Spielerinnen nicht entmutigen. Gegen Fellbach gelang der vierte Saisonsieg. Eine im Ganzen eigentlich viel versprechende erste Halbserie wurde zum Abschluss schließlich am vergangenen Wochenende durch die jüngste 0:3-Auswärtsklatsche beim Tabellensiebten TTV Dettingen/Teck getrübt. Hecht ärgert sich: „Gegen Dettingen muss man nicht verlieren. Aber wir haben einfach nicht gut gespielt. Die Mädels haben nie richtig in die Partie gefunden und recht schnell den Faden verloren. Wir haben insgesamt einfach zu viele Fehler gemacht.“

Der 29-Jährige ist mit seinen Damen 1 und Damen 2 nun bis zum Wochenende des 10. und 11. Januars spielfrei, Dem Kommandogeber kommt die kleine Auszeit gelegen. „Die Weihnachtspau-se ist sehr gut für uns. Das gibt uns die Gelegenheit, Kräfte

zu sammeln und uns neu aufzustellen für die Rückrunde“, so Hecht. Ob er in der zwei- ten Saisonhälfte, vor allem mit Blick auf seine Regionalligistinnen, etwas anders machen wird? „Wir werden nichts anders machen“, zollt Hecht der Leistung seiner Mädels Respekt. „Man muss sehen, wo wir herkommen. Wir haben von unserer Talentschmiede einige Talente hochgezogen, Anna Hauser steht kurz vor dem Sprung, Nina Alber ebenfalls.

Mit Sarah Klatt und Ni-na Pfister haben wir junge Ladies, die ha-ben im vergangenen Jahr noch in der A-Klasse gespielt.“

Tief im Schatten der Da-men 1 halten die Damen 3 in der A-Klasse West die schwarz-roten Fahnen des TSV hoch. In bislang acht Partien konnte die dritte Damenmannschaft dreimal gewinnen, aktuell reicht dies zu Platz sechs von neun. Von tabellarischen Zwängen will Hecht hier allerdings nichts wissen: „Die Damen 3 sind zum größten Teil mit großen Talenten aus der Jugendabteilung gespickt“, erklärt der Abteilungsleiter. „In erster Linie soll die junge Mannschaft für höhere Aufgaben fit gemacht werden. Das geht in der Aktiven Spielrunde besser als in der Jugend“, weiß Hecht, der für Burladingen nicht nur am Seitenrand schwitzt, sondern mit dem Herrenteam selbst aktiv dabei ist. Unter Trainer Peter Messner geht der TSV nach dem bitteren Abstieg aus der Bezirksliga am Ende der vergangenen Spielzeit nun in der A-Klasse West auf Punktejagd. Hecht bekleidet hier die Zuspielerposition und macht seine Kameraden heiß für die Rückrunde: „Der Titel geht nur über uns!“ Bislang sind die TSV-Herren Tabellenzweiter,

sammelten mit Siegen gegen Gönningen, Baiersbronn, Balingen, Nagold und Pfullingen 15 Zähler. Einzig gegen Tabellenführer TSV Eningen 2 setzte es bislang eine Niederlage.

Neben der Volleyball-Abteilung führt der TSV Burladingen auch noch die Abteilungen Handball, Behindertensport, Kinderturnen, Schwimmen, Volksmarsch, Tischtennis, Frauengymnastik, Nordic Walking, Jedermannturnen sowie Leichtathletik und möchte die Arbeit seiner Abteilungen morgen um 14.30 Uhr im Rahmen einer großen Sportgala in der Trigema-Arena präsentieren. Zudem werden herausragende sportliche Leistungen im Jahr 2014 geehrt. „Angekündigt ist ein buntes und abwechslungsreiches Sportfest zum Zuschauen und Mitmachen“, freut sich Vorstand Hans-Ignaz Dieter, der „alle Mitglieder und Interessierte, die Kinder und Jugendlichen mit ihren Eltern und Großeltern, Aktive und alle, die den TSV Burladingen in diesem Jahr begleitet, gefördert und unterstützt haben“, einlädt

 

Herren-Mannschaft träumt vom Einzug ins Final Four des Bezirkspokals

Während sich die Burladinger Volleyballerinnen im Regionalligatableau aktuell jenseits von Gut und Böse auf Rang fünf halten, marschiert Tabellenführer DJK Schwäbisch Gmünd mit neun Siegen in neun Spielen einsam an der Spitze vorweg. Burladingens Trainer Stefan Hecht ist nicht allzu überrascht: „Sie haben eine enorme Sprunggewalt, dazu lassen sie sich im Spiel zu keiner Zeit aus der Ruhe bringen.“

Abseits des Regionalligateams gab es bei den Damen 3 jüngst personelle Rochaden. „Ich habe nun auch die D 3 übernommen“, erklärt Trainer und Abteilungsleiter Hecht. „Stefan Schlechter hätte sein Traineramt eigentlich erst zum Rundenende abgegeben. Wir haben uns drauf geeinigt, dass wir jetzt schon einen Schnitt machen.“ Der Wechsel sei dabei gänzlich in Kameradschaft und Absprache vollzogen worden.

Da Hecht als Übungsleiter der ersten und zweiten Damenmannschaft, als Abteilungsleiter und als Spieler des Herrenteams rundum eingespannt ist, übernimmt mit Toby Kaletta freitags ein Mittelblocker von den Herren das Training der dritten Damenmannschaft. „Von Toby erwarten wir uns so einiges“, sagt Hecht. „Er ist drittligaerfahren, wird so also viel dazu beitragen können, dass die Mädels sich gut weiterentwickeln.“

Die Entwicklung beim einzigen Herrenteam des TSV Burladingen ist schon jetzt viel versprechend. Bei einem Spiel weniger rangieren die Schwarz-Roten zur Winterpause sechs Zähler hinter Spitzenreiter TSV Eningen 3. Und nicht nur in der Liga läuft es bestens für Burladingens Herren, wie Hecht berichtet: „Im Pokalachtelfinale treffen wir mit Rottweil auf einen alten Bekannten. Wir wollen ins Final Four.

 

INTERVIEW

„Wir wollen mutiger agieren“

Als Rundumsorg-los-Paket kümmert sich Stefan Hecht um die Belange der Burladinger Volleyballer. Mit unserem Mitarbeiter Michael Schneider sprach der 29-Jährige über die ersten Monate seines Wirkens, den eigenen Anspruch und das Herrenteam.

Herr Hecht, seit Mitte des Jahres fungieren Sie als Taktgeber beim TSV Burladingen. Waren die Monate mehr aufregend oder anstrengend?

STEFAN HECHT: Sowohl als auch. Natürlich war als Abteilungsleiter alles neu, ich hatte niemanden zum Anlehnen oder Nachfragen und musste mich da durchbeißen. Andererseits war es auch sehr aufregend, vor allem auch vor so vielen Zuschauern zu coachen.

Mit Ihren Regionalliga-Mädels rangieren Sie nach der Hinrunde auf Position fünf. Entspricht dies dem eigenen Anspruch?

HECHT: Wir haben auswärts in vier Spielen dreimal keinen einzigen Satz gewonnen, das wollen wir natürlich ändern. Wir wollen in der Rückrunde versuchen, mutiger zu agieren, schneller gegen den Ball sein, besser in Feldabwehr und Block zu arbeiten.

Was hat Sie in Ihrem Team in der Hinrunde am meisten überrascht?

HECHT: Der Zusammenhalt, sowohl im Spiel als auch im Training. Und wie unsere neuen Mädels integriert wurden. Sensationell.

In der Regionalligatabelle sind es zum Zweiten vier Punkte, zum Vorletzten drei. Wohin orientieren Sie sich?

HECHT: Wir wollen eine ordentliche Rückrunde spielen und möchten so früh wie möglich „save“ sein. Der Tabellenplatz ist zweitrangig.

Zu den Herren: Als Tabellenzweiter ist nach oben noch alles drin. Ist die Meisterschaft ein Thema?

HECHT: Wir wollen natürlich den Titel. Wir haben von sechs Spielen fünf 3:0 gewonnen, haben im Allgemeinen nur drei Sätze abgegeben. Spitzenreiter Ehingen ist stark, Frommern ist in dieser Saison auch gefährlich, von den drei Teams allerdings der Außenseiter.

Zuletzt siegten die Burladingerinnen gegen Fellbach, nun geht es zum Jahresabschluss zum TTV Dettingen/Teck
 
Zuletzt siegten die Burladingerinnen gegen Fellbach, nun geht es zum Jahresabschluss zum TTV Dettingen/Teck Foto: Fuhrmann.

BURLADINGEN, 12.12.2014

Hecht fordert Sieg

Volleyball: Jahresabschluss gegen Dettingen/Teck

Im letzten Spiel des Jahres gastieren Burladingens Volleyball-Damen am Samstagabend (19.30 Uhr) beim TTV Dettingen/Teck. Der Aufsteiger war vor einem Monat noch Vierter, ist nun aber seit vier Spielen sieglos.

Zum Jahresabschluss einen Pflichtsieg. Verkürzt ist dies die Vorgabe, die Burladingens Coach Stefan Hecht seinen Damen vor dem Auftritt beim TTV Dettingen/Teck auf den Weg gibt. „Wir wollen versuchen, unser Spiel aufzuziehen, von Beginn an im Spiel zu sein“, stimmt Hecht sein Ensemble auf das Gastspiel beim Aufsteiger ein. „Unser Kader scheint voll zu sein. Wir hoffen, wieder alle drei Jugendspielerinnen mitzunehmen“, freut sich der Kommandogeber auf die finale Vorstellung des Jahres, in die er mit einer klaren taktischen Marschroute geht. „Wir wollen aus einer sauberen Annahme heraus agieren und im Angriff schnörkellos spielen. Natürlich wollen wir auch im Block stark sein.“ Verzichten müssen die Fehlastädterinnen allerdings auf Annika Jörg. „Sie fehlt aufgrund eines Ermüdungsbruchs mindestens in den nächsten beiden Spielen“, berichtet Hecht.

Im Regionalliga-Klassement sicherte sich der TSV mit dem jüngsten 3:1-Heimsieg gegen den SV Fellbach den Anschluss zum oberen Tabellendrittel. Als Fünfter fehlen Burladingen nur drei Zähler zum Zweiten VfR Umkirch und nur zwei Pünktchen zum Dritten FV Tübinger Modell und zum Vierten SVK Beiertheim. Zu dieser Spitzengruppe gehörte bis Mitte November auch noch der TTV Dettingen/Teck, der seither jedoch vier Spiele in Folge verlor und auf den drittletzten Platz abrutschte. „Wir brauchen wahrscheinlich die Vorrunde, um uns heranzutasten. Aber mithalten können wir auf alle Fälle“, wird Dettingens Übungsleiter Roland Hunger trotz der Negativserie nicht unruhig. „Am Ende der Saison will ich mit meiner Mannschaft auf einem sicheren Mittelfeldplatz stehen.“

Hunger fungiert erst seit der Vorbereitung auf diese Saison auf dem Trainerposten des TTV und ist somit Nachfolger des zurückgetretenen Wolfgang Babinger, der die Mannschaft 25 Jahre unter seinen Fittichen hatte und nun den Weg frei machte, „um frische Impulse zu setzen.“ Als größten Trainer-Erfolg feierte Hunger in der Spielzeit 1991/92 mit der Männermannschaft des SV Fellbach den Aufstieg in die zweite Bundesliga. Zuletzt war er sieben Jahre lang für den Frauen-Bezirksligisten SV Esslingen tätig und war sich mit den Verantwortlichen der Dettinger „sehr schnell“ über ein Engagement in der Regionalliga einig.

Zur Erinnerung: Als Tabellenzweiter der abgelaufenen Oberligasaison hätte der TTV eigentlich im April in der Relegation um den Aufstieg spielen sollen. Da der Vizemeister der Oberliga Baden jedoch nicht gemeldet hatte, kam kein Entscheidungsmatch zustande. Besser noch: Nachdem der TV Rottenburg mangels Spielerinnen sein Team aus der Regionalliga abmelden musste, wurde der freie Platz kurzerhand den Dettingerinnen zugesprochen. Kein Wunder also, dass sich der TTV in der neuen Spielklasse noch etwas schwer tut. „Die Spielerinnen trau-en sich stellenweise noch zu wenig zu, haben noch nicht kapiert, wie gut sie sind“, sagt Hunger, der den mentalen Faktor als mitentscheidend sieht. „Das ist in einer sensiblen Sportart wie Volleyball schon fast die halbe Miete.

Eine ansprechende Leistung zeigte der TSV Burladingen im Heimspiel gegen Regionalliga-Spitzenreiter DJK Schwäbisch Gmünd. Dennoch unterlagen die Fehlastädterinnen am Ende deutlich mit 1:3
 
Eine ansprechende Leistung zeigte der TSV Burladingen im Heimspiel gegen Regionalliga-Spitzenreiter DJK Schwäbisch Gmünd. Dennoch unterlagen die Fehlastädterinnen am Ende deutlich mit 1:3 Foto: Fuhrmann.

BURLADINGEN, 01.12.2014

Burladingen bietet Primus Paroli

Volleyball: 1:3-Niederlage gegen Aufstiegsaspirant Schwäbisch Gmünd

Burladingens Regionalliga-Vol-leyballerinnen boten Spitzenreiter DJK Schwäbisch Gmünd eindrucksvoll die Stirn, zogen gegen den Aufstiegsaspiranten am Ende aber mit 1:3 den Kürzeren.

Mit einem Kopf-an-Kopf-Rennen verlangten die Fehlastädterinnen dem Tabellenführer alles ab und stellten ihren Trainer Stefan Hecht fast gänzlich zufrieden. „Wenn wir vor einer Woche gegen Umkirch so gespielt hät-ten, hätten wir gewonnen“, meinte der TSV-Coach und ergänzte: „Wir hatten Gmünd am Rande der Niederlage. Die waren am Ende quasi stehend K.o. und haben den Ball nur noch im Spiel gehalten und ab-wartend gespielt.“ Warum es trotz-dem nicht zum vierten Saisonsieg reichte? „Wir haben immer noch Schwankungen im Spiel, die uns dann Punkte kosten“, weiß Hecht.

Im ersten Satz lag Burladingen mit 1:4 zurück, ehe sich die Teams auf Augenhöhe begegneten. „Es war wieder unser altes Problem“, haderte der Übungsleiter, „wir sind wieder schlecht in den Satz gestartet. Danach waren wir mal vorne, dann Gmünd.“ Bis zum 18:18 blieb es ausgeglichen, ein Aufschlagfehler, eine schlechte Annahme und eine schwache Blockaktion brachten Burladingen aber ins Hintertreffen. „Das war vorentscheidend“, analysierte Hecht, „da war der Satz dann weg.“ Analog zum ersten Durchgang verschliefen die Schwarz-Roten auch den Auftakt des zweiten Abschnitts, der schnelle 4:12-Rückstand veranlasste Hecht dazu, auf die Jugend zu bauen. Die Nachwuchsspielerinnen Anna Hauser und Nina Pfister kamen in die Partie, konnten den 13:25-Satzverlust aber nicht verhindern. „Die Mädels haben ihre Sache gut gemacht“, lobte Hecht, erkannte aber auch, warum der Satz dennoch an Gmünd ging. „Die sind schon richtig stark. Die haben mutig und variabel aufgeschlagen. Wir hatten Annahmeschwächen, im Block war dann meist spätestens Endstation.“

Im dritten Durchgang brachte Burladingens Coach Sarah Klatt im Zuspiel, zudem präsentierte sich der TSV im Block richtig stark. So entwickelte sich nach dem 2:8 und anschließendem 12:12-Ausgleich eine packende Partie. Beim 19:19 initiierte Hecht einen Doppelwechsel: Nina Pfister kam für den Aufschlag rein, Lisa Uhland ins Zuspiel. Doch der Wechsel floppte, der folgende Punkt ging an Gmünd und Hecht machte seine Änderung wieder rückgängig. Burladingen wurde allerdings nicht hektisch, sondern behielt die Ruhe, zeigte Biss und gewann den Satz verdient mit 25:21. Der vierte Durchgang war schließlich an Spannung kaum zu überbieten. Dem TSV boten sich beim 24:23, 25:24 und 27:26 drei Satzbälle, zwischenzeitlich lag Gmünd mit 26:25 vorne. Die Gäste hatten dann den längeren Atem, holten sich drei Punkte in Folge und entschieden den Satz mit 29:27 für sich. „Das war in der Entscheidung reine Nervensache“, schloss Hecht das Kapitel, „Gmünd steht zurecht an der Tabellenspitze.“

TSV Burladingen: Hiller, Jörg, Klatt, Becker, Wenk, Dietrich, Pfister, Hauser, Alber.

Sätze: 21:25, 13:25, 25:21, 27:29.

Nächstes Spiel: TSV Burladingen – SV Fellbach (6. Dezember, 20 Uhr, Trigema-Arena).

UMKIRCH, 25.11.2014

TSV Burladingen von Kulisse beeindruckt

Volleyball: Fehlastädterinnen verlieren mit 0:3

Beim VfR Umkirch hatten Burladingens Regionalliga-Volleyballerinnen am Sonntag überhaupt nichts zu melden. Beeindruckt vom lautstarken Publikum verloren die Schwarz-Roten deutlich mit 0:3.

19:25, 22:25, 21:25. Dazu die lange Anreise auf dem Buckel. Für die Damen des TSV Burladingen war das Gastspiel am vergangenen Sonntag beim VfR Umkirch alles andere als angenehm. „Morgens um halb zehn geht’s los, abends um halb acht ist man daheim. Dann gibt’s noch eine 0:3-Niederlage. Da ist die Stimmung natürlich im Keller“, erklärte Burladingens Coach Stefan Hecht nach der jeweils zweieinhalbstündigen An- und Abreise. Warum es im Hochschwarzwald nicht für mehr reichte, konnte Hecht recht schnell beantworten. „Wir haben eigentlich nicht schlecht gespielt. Aber in der Halle war es extrem laut, noch viel lauter als in Tübingen. Ich konnte beispielsweise gar nicht mit meiner Mannschaft kom-munizieren, weil es so laut war. Da ist natürlich eine junge Mannschaft, wie wir es sind, beeindruckt. Wir sind dadurch in ein Loch gefallen und nicht mehr rausgekommen.“

Kein Wunder also, dass die drei Durchgänge aus Burladinger Sicht auch schnell erzählt sind. Im ersten Satz rannten die Gäste früh einem 1:7-Rückstand hinterher, ehe Hecht seine erste Auszeit zog. Die Extrabesprechung blieb ohne Wirkung, ebenso die zweite Auszeit beim 12:20. „Der Satz lief einfach so weg“, schüttelte Burladingens Übungsleiter den Kopf. Zwischendurch durfte immerhin noch Jugendspielerin Anna Hauser Spielpraxis sammeln, welche am 19:25-Satzverlust aber auch nichts ändern konnte.

In der Satzpause fand Hecht dann deutliche Worte für den Auftritt seiner Damen. „Ich habe sie schon ordentlich rund gemacht für die Körpersprache“, berichtete der Kommandogeber. Danach wurde es deutlich besser. Bis zum 18:18 duellierten sich die Teams, dann konnte sich Umkirch bei Fortuna bedanken. „Zwei Netzroller fallen auf unserer Seite runter, dann pfeift uns der Schiedsrichter eine Blockaktion ab, weil wir anscheinend im Netz waren. So waren dann drei Punkte am Stück weg“, ärgerte sich Hecht über das 22:25.

Insgesamt hatte der zweite Satz für Burladingens Trainer vorentscheidenden Charakter. „Das war der Knackpunkt.“ Im dritten Durchgang machte Umkirch dann den Sack mit einem 25:21 zu. Hecht zog ein ernüchterndes Fazit. „Um-kirch hat oft extrem lang aufgeschlagen. Ich war der Meinung, dass der Ball häufig ins Aus geflogen wäre. Wir haben den Aufschlag trotzdem angenommen und hatten Probleme. Wenn man den Ball nicht richtig annehmen kann, dann kann man nicht richtig zuspielen, wenn man nicht richtig zuspielen kann, dann kann man nicht richtig angreifen und so kann man dann einfach nicht punkten.“ Dabei sei Umkirch allerdings auch ein außerordentlich starker Gegner gewesen. „Jetzt weiß ich auch, warum Tübingen verloren hat“, zollte Hecht dem VfR Respekt. SMI

TSV Burladingen: Hiller, Pfister, Jörg, Klatt, Becker, Wenk, Hauser, Dietrich, Alber.

Sätze: 25:19, 25:22, 25:21.

Die Volleyballerinnen des TSV Burladingen müssen am Sonntag beim VfR Umkirch antreten
 
Die Volleyballerinnen des TSV Burladingen müssen am Sonntag beim VfR Umkirch antreten Foto: Fuhrmann.

BURLADINGEN, 22.11.2014

TSV in der Pflicht

Volleyball: Burladingen reist nach Umkirch

Mit Respekt, aber als Favorit gehen Burladingens Regionalliga-Volleyballerinnen am Sonntag (14 Uhr) in das Gastspiel beim VfR Umkirch. Coach Stefan Hecht schmeckt die Anreise jedoch überhaupt nicht.

Noch Anfang des Monats standen die Regionalliga-Damen des TSV Burladingen etwas unter Ergebnisdruck, als nach zwei Niederlagen in Folge gegen den furios gestarteten Förderverein Tübinger Modell und den ambitionierten SVK Beiertheim der Saisonstart zumindest mit Blick auf die Resultate wenig vielversprechend daherkam. Davon ist mittlerweile kaum noch etwas übrig. Burladingen gewann nacheinander gegen Schlusslicht VfB Friedrichshafen und Aufsteiger Heidelberger TV äußerst souverän und rangiert nach nunmehr fünf Spieltagen auf Position zwei. Genau dort also, wo Burladingens Trainer Stefan Hecht seine Damen im Kräfteverhältnis der Regionalliga auch sieht: „Wir wollen oben mitspielen“, versicherte der Übungsleiter bereits vor Saisonbeginn.

Der zweite Platz steht dabei aber noch auf arg tönernen Füßen. Während zum ungeschlagenen Spitzenreiter DJK Schwäbisch Gmünd derzeit vier Punkte fehlen, ist der Vorsprung zum Dritten Tübingen mit nur einem Pünktchen und dem Vierten SV Fellbach sowie dem Fünften Beiertheim mit lediglich zwei Zählern äußerst marginal. Nach unten bedarf es aus Sicht der Burladingerinnen daher noch tabellarischer Absicherung, weshalb ein Sieg gegen den VfR Umkirch am Sonntag eigentlich Pflicht wäre, wie auch Hecht meint: „Wir wollen natürlich in Umkirch an unsere tollen Spiele anknüpfen und versuchen, aus einer sicheren Annahme und schneller Blockarbeit das Spiel an uns zu reißen.“ Allerdings sieht der TSV-Coach im zweiten Auftritt binnen 48 Stunden alles andere als einen Selbstläufer. „Die Anreise alleine ist wohl schon eine ganz schöne Strecke“, hadert Hecht. „Umkirch hat die letzten zwei Spiele gewonnen. Darunter auch in Tübingen. Zudem hatten wir Freitag noch unser Pokalspiel in Schmiden, das war auch nicht der nächste Weg.“

Umkirch genießt am Sonntag hingegen Heimrecht und nimmt den Tabellenzweiten ganz entspannt in Empfang. Ausschlaggebend hierfür sind die vergangenen Wochen, in denen der VfR einen verkorksten Saisonstart vergessen machte. „Unglaublich, jetzt müsste die Saison zu Ende sein“, war Umkirchs Trainer Jörg Stumböck am vorvergangenen Wochenende überglücklich nach dem von Burladingens Hecht bereits angesprochenen Sieg über den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer Tübingen. „Volleyball ist ein Kopfspiel“, lautete Stumböcks Erklärung zum Überraschungserfolg. Bei den drei vorausgegangenen Niederlagen habe sein Team stets verkrampft gespielt. Nicht so gegen Tübingen. „Wir haben toll angenommen und angegriffen und alles gegeben“, berichtete Stumböck. Wie es nach den sieglosen Auftaktwochen zur Trendwende im Lager des VfR kam? „Es fehlte an Unbekümmertheit“, erklärte. „Durch harte Trainingsarbeit haben wir uns die jetzt zurückgeholt.

Ungefährdet setzte sich der Burladinger Volleyball-Regionalligist in drei Sätzen gegen den Heidelberger TV durch
 
Ungefährdet setzte sich der Burladinger Volleyball-Regionalligist in drei Sätzen gegen den Heidelberger TV durch Foto: Fuhrmann.

BURLADINGEN, 17.11.2014

Souveräner Sieg

Volleyball-Regionalliga: TSV mit Dreisatzerfolg

Burladingens Regionalliga-Volleyballerinnen lieferten am Samstag einmal mehr eine vielversprechende Leistung ab und ließen dem Heidelberger TV beim 3:0 keine Chance. Nur im dritten Satz wurde es spannend.

Bis zum knappen dritten Durchgang sorgte der TSV allerdings nur abseits des Spielfeldes für Spannung. Ein Problem mit dem Spielberichtsbogen machte Burladingen zu schaffen: Katharina Hiller stand statt mit Rückennummer 13 fälschlicherweise mit Rückennummer drei im Spielbericht, sodass sie Trainer Stefan Hecht nicht einwechseln durfte. Ganz im Gegenteil, der TSV sah wegen Spielverzögerung gar die Gelbe Karte. „Mit Tape und Edding mussten wir die eins unkenntlich machen, dass aus der 13 die drei wurde“, grinste Hecht, „das war aber auch schon das Highlight des ersten Satzes.“ Recht hatte er. Nach dem zwischenzeitlichen 7:7 zog Burladingen auf 11:7 und 15:9 davon, beim 25:16 war der erste Satz schließlich durch. „Die Mädels haben überhaupt nichts anbrennen lassen. Wenn wir aufdrehten, dann hatte Heidelberg nichts zu melden“, freute sich der Coach.

In Durchgang zwei hielten die Schwarz-Roten das Tempo hoch und führten schnell mit 7:0, 10:3 und 14:3. „Annahme und Abwehr waren perfekt“, lobte Hecht nach dem 25:11-Satzgewinn. „Heidelberg spielte viele hohe Bälle und ist überhaupt nicht richtig in den Angriff gekommen. Unser Block stand prima“, fasste Burladingens Trainer zusammen, der vor dem dritten Satz von der Hiller-Posse eingeholt wurde: Wieder gab es Wechselprobleme, diesmal kassierte der TSV die Rote Karte und verlor sein Aufschlagrecht. So startete Burladingen mit einer 1:7-Hypothek in den Schlusssatz, ehe die Aufholjagd begann. „Heidelberg war zwar besser als in den ersten beiden Sätzen, aber die Probleme haben wir uns schon selbst eingebrockt“, haderte Hecht. Beim 22:24 war schließlich die Schlagdistanz hergestellt, beim 25:24 nutzte der TSV dann den ersten Matchball zum 26:24.

Hecht freute sich nicht nur über den erwartet deutlichen Sieg, sondern gleichsam über den geglückten Einsatz der Jugendspielerinnen Anna Hauser und Nina Alber. „Die beiden haben sich richtig gut eingefügt“, so der Übungsleiter, „sie haben zwar nicht allzu viel gespielt, konnten aber einige Minuten reinschnuppern. Das war wichtig.“ Die Youngsters knüpften so an die Vorstellung des arrivierten Personals an. „Insgesamt war das eine gute Mannschaftsleistung, auf allen Positionen“, lobte Hecht. „Lene Becker am Aufschlag war richtig stark.“ Der Auftritt der Burladingerinnen dürfte dabei lediglich das Resultat akribischer Trainingsarbeit sein, die in dieser Woche etwas zurückstecken muss. „Weil wir Freitag das Pokalspiel in Schmiden haben, werden wir nicht ganz so hart trainieren“, blickte der Trainer voraus. „Montag und Donnerstag sind Basics dran.“ SMI

TSV Burladingen: S. Uhland, Hiller, Jörg, Klatt, Becker, Wenk, Dietrich, Pfister, L. Uhland, Hauser, Alber.

Sätze: 25:16, 25:11, 26:24.

Nächste Spiele: TSV Schmiden 2 – TSV Burladingen (21. November, 20.15 Uhr, Sporthalle Schmiden/ VLW-Pokal), VfR Umkirch – TSV Burladingen (23. November, 14 Uhr, Neue Opfinger Sporthalle ).Web Apps hinzufügen

Die Burladinger Volleyballerinnen wollen heute Abend den Anschluss zur Spitze herstellen. Dafür muss gegen den Heidelberger TV ein Sieg her
 
Die Burladinger Volleyballerinnen wollen heute Abend den Anschluss zur Spitze herstellen. Dafür muss gegen den Heidelberger TV ein Sieg her Foto: Moschkon.

BURLADINGEN, 15.11.2014

Respekt vor Neuling

Volleyball: TSV-Coach lobt Leistung des Gegners

Für Burladingens Regionalliga-Volleyballerinnen wird es am Samstagabend (20 Uhr) richtungsweisend. Tabellennachbar und Aufsteiger Heidelberger TV ist zu Gast, mit einem Sieg ist der Anschluss zur Spitze drin.

Vier Spiele, zwei Siege, zwei Niederlagen. Die Bilanz von Volleyball-Regionalligist TSV Burladingen liest sich genau so, wie es der Blick auf Spielplan und Tabelle vermuten lässt. Gegen den Tabellenzweiten FV Tübinger Modell und den Dritten SVK Beiertheim kassierten die Schwarz-Roten zwei Pleiten, gegen Schlusslicht VfB Friedrichshafen und den Vorletzten TSV Georgii Allianz Stuttgart feierte der TSV dagegen zwei souveräne Erfolge. So schlägt mit sieben Punkten aktuell Position fünf zu Buche. Damit ist man in Burladingen absolut zufrieden, Kommandogeber Stefan Hecht strahlt: „Wir sind momentan im Soll. Die Mädels entwickeln sich gut und machen spielerisch Fortschritte. So muss es weitergehen.“ Vor allem der Auftritt am vergangenen Wochenende in Friedrichshafen ließ Hecht jubeln: „Wie die Mannschaft die stressige Anreise weggesteckt hat, war schon stark.“

Nachdem der TSV-Tross auf dem Weg an den Bodensee beinahe die Orientierung verlor, ließen sich die Burladingerinnen während der vier Sätze kaum aus der Bahn werfen. „Eine überragende Mannschaftsleistung“, lobte Hecht das 3:1 unmittelbar nach Spielende, um mit Blick auf die kommenden Wochen aber die Kritikpunkte nicht außer Acht zu lassen. „Mit den Pässen über die Außen war ich nicht zufrieden“, bemängelte der Trainer. „Da hatten wir eigentlich über das ganze Spiel unsere Probleme, das war eine Katastrophe. Wir haben die Bälle häufig einfach zu weit gespielt.“ Mit dem Einsatz von Lisa Uhland auf der Zuspielerposition hatte Hecht eine Änderung vorgenommen. „Das haben wir das erste Mal ausprobiert und sie hat es auch nicht schlecht gemacht. Damit das besser läuft, benötigen wir aber Zeit. Lisa soll das in Zukunft auf jeden Fall wieder spielen“, betont der TSV-Kommandogeber.

Ob die taktische Variante vielleicht schon heute Abend gegen den Heidelberger TV wieder zustande kommt, weiß Burladingens Übungsleiter noch nicht. Insgesamt begegnet Hecht dem Neuling mit viel Respekt. „Die sind auf keinen Fall zu unterschätzen“, warnt der Coach seine Mädels. „Sechs Punkte aus vier Spielen sind schon eine gute Leistung. Es ist aber auch klar, dass wir uns vor einem Aufsteiger nicht verstecken werden.“ Der HTV rangiert mit seiner bisherigen Bilanz nur einen Platz hinter den Burladingerinnen, den bislang letzten Auftritt hatte Heidelberg vor zwei Wochen gegen Stuttgart. Nach einer wechselhaften Leistung in den ersten drei Sätzen bewies Trainer Bertram Beierlein ein glückliches Händchen und taktisches Geschick. Mit neuer Aufstellung und den starken Aufschlägen von Judith Paffhausen konnten sich die Heidelbergerinnen im Tiebreak entscheidend absetzen und den 3:2-Sieg (8:25, 25:20, 20:25, 25:23, 15:8) perfekt machen

 

Tableau noch eng zusammen

Mit sieben Punkten stehen die Volleyballerinen des TSV Burladingen auf dem fünften Rang. Nur einen Punkt dahinter findet sich der jetzige Gegner aus Heidelberg wieder. Der Viertplatzierte aus Dettingen/Teck verbuchte bislang, genau wie die Fehlastädterinnen, sieben Punkte. Deutlich abgesetzt hat sich derzeit noch kein Team. Der aktuelle Tabellenführer kommt aus Schwäbisch Gmünd und hat elf Zähler auf dem Konto. Dahinter folgen der Förderverein Tübinger Modell (9) und der SVK Beiertheim (8). Mit lediglich einem Punkt aus den bisherigen vier Spielen bildet der VfB Friedrichshafen das Schlusslicht der Regionalliga Süd

TSV-Trainer Stefan Hecht war nach dem Spiel mehr als zufrieden
 
TSV-Trainer Stefan Hecht war nach dem Spiel mehr als zufrieden Foto: MO.

FRIEDRICHSHAFEN, 10.11.2014

Hecht schwelgt in Superlativen

Volleyball-Regionalliga: Burladingen siegt 3:1

Mit einer bärenstarken Vorstellung nach strapaziöser Anreise feierten die Burladinger Regionalliga-Volleyballerinnen beim VfB Friedrichshafen einen 3:1-Sieg. Übungsleiter Stefan Hecht war begeistert.

„Extrem gut!“ „Super gespielt!“ „Grandiose Mannschaftsleistung!“ Burladingens Trainer gingen nach dem ersten Auswärtserfolg und dem zweiten Saisonsieg die Superlativen aus. Mit 3:1 gewannen seine Damen beim VfB Friedrichshafen und stellten den Kommandogeber vollauf zufrieden. „Natürlich hatten wir uns etwas ausgerechnet. Aber dass es so gut lief, hat mich schon überrascht. Wir waren gut im Aufschlag, variabel im Angriff und bärenstark im Block. Das ist schon erstaunlich, weil wir ja auch nicht die größten sind“, strahlte Hecht, der aus seiner Lobeshymne keine Spielerin ausnahm.

Zu Beginn des Duells sah es dabei noch nach harter Arbeit aus. Nach einem 2:4-Rückstand kam Annika Jörg zum Service und drehte das Ergebnis mit fünf Angaben. Beim 12:10 aus Burladinger Sicht nutzte Friedrichshafen seine erste Auszeit, beim 15:10 die zweite, was den TSV allerdings nicht sonderlich beeindruckte. Im Gegenteil: ab Mitte des Durchgangs ließen die Gäste überhaupt nichts mehr anbrennen und hatten beim 24:16 ihre ersten Satzbälle. Um die gegnerische Aufschlägerin zu verunsichern, nahm Hecht seine erste Auszeit, ehe der Satz schließlich mit 25:16 an Burladingen ging.

In der Wechselpause entwickelte sich bei Hecht „ein gutes Gefühl. Wenn wir unser Spiel durchziehen können, druckvoll aufschlagen und zu unseren angedachten Kombinationen kommen, sind wir stark.“ So war es kaum verwunderlich, dass der TSV im zweiten Satz schnell vorne lag. „Wir wollten Friedrichshafen früh den Zahn ziehen“, verrät Hecht, „wir haben gnadenlos ausgenutzt, dass der VfB zwar eine spielstarke, aber keine eingespielte Mannschaft ist.“ Nach einer abermaligen Aufschlagserie von Jörg führte Burladingen mit 16:12, beim 19:12 versuchten sich die Gastgeberinnen abermals mit einer Auszeit, ehe der TSV den Satz mit 25:18 für sich entschied.

Die lange Anfahrt machte den Gästen auch im dritten Durchgang kaum zu schaffen, wenngleich der Durchgang mit 18:25 an die Häflerinnen ging. „Der VfB war nicht besser und wir hatten keinen Hänger“, stellte Hecht richtig, „wir waren nur hin und wieder einen Schritt zu spät dran, hatten Pech mit ein, zwei Schiedsrichterentscheidungen, und dann kam eins zum anderen.“ Zudem probierte der Coach Lisa Uhland auf der Zuspielerposition, was noch nicht ganz passte. Anderes Bild im vierten Durchgang, als Sarah Uhland beim 5:5 zum Aufschlag kam und mit 13 Angaben das 18:5 besorgte. „Dann war Feierabend“, zog Hecht den Schlussstrich.

TSV Burladingen: S. Uhland, Hiller, Jörg, Klatt, Becker, Wenk, Dietrich, Pfister, L. Uhland.

Sätze: 25:16, 25:18, 18:25, 25:7.

Nächstes Spiel: TSV Burladingen – Heidelberger TV (15. November, 20 Uhr, Trigema-Arena).

In der Vorsaison hat Burladingen beide Duelle gegen den SVK Beiertheim gewonnen. Auch im morgigen Heimspiel visiert der TSV einen Sieg an
 
In der Vorsaison hat Burladingen beide Duelle gegen den SVK Beiertheim gewonnen. Auch im morgigen Heimspiel visiert der TSV einen Sieg an Foto: Moschkon.

BURLADINGEN, 31.10.2014

Der „Lieblingsgegner“ kommt

Volleyball-Regionalliga: Burladingen erwartet morgen Abend Beiertheim

Nach zweiwöchiger Spielpause empfangen Burladingens ?Regionalliga-Volleyballerinnen morgen Abend (Beginn: 20 Uhr) den SVK Beiertheim. Der TSV gilt als Angstgegner der Gäste.

Zwei Wochen ist es her, dass der TSV Burladingen im zweiten Rundenspiel der noch jungen Regionalliga-Saison seine erste Niederlage einstecken musste. Auf den 3:1-Auftaktsieg gegen den TSV Georgii-Allianz Stuttgart folgte nämlich eine 0:3-Klatsche gegen den aktuellen Tabellenführer Förderverein Tübinger Modell. Damit rutschten die Burladingerinnen auf den sechsten von zehn Plätzen ab. Coach und Abteilungsleiter Stefan Hecht meint rückblickend zu der Pleite gegen Tübingen: „Der Gegner war sehr stark, hat in der Abwehr ein paar unglaubliche Bälle rausgeholt und war dazu noch unheimlich groß und stark im Block.“

Mit Wunden lecken oder Seele baumeln lassen war es in Burladingen daher in der zweiwöchigen Spielpause nicht getan. Ganz im Gegenteil. „Wir haben stark trainiert und an den Basics, sprich Abstimmung, Zuspiel und Angriff gearbeitet“, versichert Hecht, welcher sich für den morgigen Heimauftritt gegen den SVK Beiertheim so einiges vorgenommen hat: „Wir wollen unser Spiel aufziehen und besser spielen als gegen Tübingen.“ Über den kommenden Gegner verliert der Kommandogeber nicht allzu viele Worte: „Zwei Siege aus drei Spielen. Die sind ganz gut aus den Startlöchern gekommen. Trotzdem ist es unser Ziel, dass sich Beiertheim nach uns richtet.“

Während die Burladingerinnen zwei Wochen Spielpause hatten und sich so akribisch auf das Duell mit ihrem „Lieblingsgegner“ vorbereiten konnten, den sie in der vergangenen Spielzeit gleich zweimal deutlich bezwangen, feierte Beiertheim am zurückliegenden Wochenende den zweiten Sieg im dritten Spiel. Die Karlsruherinnen hatten es im Prestigeduell mit dem Heidelberger TV zu tun und behielten trotz anfänglicher Probleme souverän mit 3:1 die Oberhand. Mit zwei Siegen innerhalb von acht Tagen katapultierte sich der SVK so auf den dritten Platz vor, wobei Beiertheim bislang ein Spiel mehr als der Rest des Feldes absolviert hat.

Zusätzliche Freude bereitete den badischen Gästen die Rückkehr von Inga Kizele, welche nach langer Leidenszeit wieder mit der Mannschaft trainiert hat. Getrübt wurde die Stimmung hingegen durch die schwere Verletzung von Mittelblockerin Melanie Weinbrecht, die sich einer Knieoperation unterziehen muss und voraussichtlich mehrere Monate ausfällt. Aus dem Burladinger Lager hört man derweil keine personellen Klagen, der TSV freut sich vielmehr auf das zweite Heimspiel der Saison. „Zuhause sind wir noch ungeschlagen“, erklärt Übungsleiter Hecht augenzwinkernd, welcher erneut auf „zahlreiche und lautstarke Unterstützung“ aus dem schwarz-roten Fanlager hofft. Spielbeginn in der Partie zwischen Burladingen und Beiertheim ist am Samstagabend um 20 Uhr, die trigema-Arena öffnet bereits um 18.30 Uhr

Nach dem Auftakterfolg gegen Stuttgart kassierten die Burladinger Volleyballerinnen am Samstag in Tübingen die erste Niederlage
 
Nach dem Auftakterfolg gegen Stuttgart kassierten die Burladinger Volleyballerinnen am Samstag in Tübingen die erste Niederlage Foto: Moschkon.

TÜBINGEN, 20.10.2014

Chancenlos im Prestigeduell

Volleyball: Burladingen verliert beim Regionalliga-Primus in drei Sätzen

Zweite Partie, erste Pleite. Bei Primus FV Tübinger Modell unterlag Volleyball-Regionalligist TSV Burladingen in drei Sätzen, fand von Anfang bis Ende nicht in sein Spiel. Coach Stefan Hecht sah dennoch Positives.

Nach zweiwöchiger Pause ging es für die Regionalliga-Volleyballerinnen des TSV Burladingen am Samstagabend wieder auf die Platte, die Schwarz-Roten waren beim Förderverein Tübinger Modell zu Gast. Beide Teams starteten mit einem Sieg in die Saison, im direkten Duell stand die Tabellenführung auf dem Spiel. Die Burladingerinnen waren dabei schnell bei der Sache und zwischenzeitlich 14:11 vorne. Dann fielen die Fehlastädterinnen in ein kleines Loch, wie auch Coach Stefan Hecht erkannte: „Wir sind etwas eingebrochen.“ In Kombination mit dem starken Aufschlag-spiel der Tübingerinnen und der ausbaufähigen Annahme des TSV entglitt Burladingen der erste Satz. „Für mich war das ein überraschend starker Auftritt von Tübingen“, gestand Hecht ein, welcher einen perfekten Block beim Tabellenführer aus der Universitätsstadt sah. Der Satz ging schließlich mit 25:19 an die Gastgeberinnen.

Nach dem Abstieg aus der 3. Liga verzeichnete Tübingen einige personelle Veränderungen, das Traineramt übernahm mit Hermann Saile der frühere Coach der zweiten Mannschaft. Der stellte seine Damen nahezu perfekt auf Burladingen ein, wie TSV-Übungsleiter Hecht bemerkte: „Wir haben gespielt, was wir können, bis auf unsere Annahme. Aber dennoch haben wir es nicht geschafft, dem Spiel unseren Stempel aufzudrücken.“ Ganz im Gegenteil, Tübingen war weiter tonangebend. Im zweiten Durchgang lag Burladingen schnell mit 4:10 zurück, Abstimmungsprobleme begünstigten Tübingens Vorsprung. Anschließend zog der TSV aber das Tempo an, schaffte den Ausgleich zum 14:14, geriet dann wieder mit 17:20 und 20:24 in Rückstand. Sarah Uhland brachte ihre Damen mit einem variablen und taktisch klugen Aufschlag auf 24:24 heran, konnte den 24:26-Satzverlust aber nicht verhindern.

Nach dem 0:2-Rückstand ließ der Widerstand des TSV im dritten Abschnitt nach. Rasch lagen die Gäste mit 3:11 hinten und konnten sich auch mit dem 11:15 nicht mehr heranspielen. „Der Satz war relativ schnell klar“, so Hecht. „Tü-bingen hat einfach nicht aufgehört und bis zum Schluss wahnsinnig konzentriert agiert. Die haben in der Abwehr alles rausgeholt, selbst als der Ball schon knapp über dem Boden war. Das war manchmal zum Weinen.“ Mit 25:18 sicherte sich Tübingen schließlich das Match, Hecht zollte dem Kontrahenten Respekt: „Es war ein intensives Spiel, in dem Tübingen uns alles abverlangt hat. Das ist wirklich eine sehr gute Mannschaft, vielleicht die beste der Liga. Sie haben über die Sätze genau das gespielt, was wir uns eigentlich vorgenommen hatten.“ SMI

TSV Burladingen: Klatt, Jörg, Wenk, Becker, Hiller, Dietrich, Pfister, L. Uhland, S. Uhland.

Sätze: 25:19, 26:24, 25:18.

Die Burladinger Volleyballerinnen starteten am Samstag in die neue Runde. Im ersten Spiel unter dem Kommando von Stefan Hecht gewannen die TSV-Damen mit 3:1 gegen Stuttgart
 
Die Burladinger Volleyballerinnen starteten am Samstag in die neue Runde. Im ersten Spiel unter dem Kommando von Stefan Hecht gewannen die TSV-Damen mit 3:1 gegen Stuttgart Foto: Moschkon.

BURLADINGEN, 06.10.2014

Erfolgreicher Auftakt

Volleyball: Burladingen schlägt Stuttgart

Am Samstagabend stand in der Trigema Arena in Burladingen der langersehnte Auftakt zur neuen Regionalliga-Saison an. Die Volleyballerinnen des TSV Burladingen schlugen den SV Georgii Allianz Stuttgart mit 3:1.
von  Daniel Drach  

In der vergangenen Saison schlossen die Volleyball-Damen des TSV Burladingen auf dem dritten Platz der Regionalliga ab – auch in der neuen Runde möchte das Aushängeschild des TSV um ihren neuen Trainer Stefan Hecht versuchen im oberen Drittel mitzuspielen. Mit dem Motto „Ein Team, eine Liga, ein Ziel – bereit für eine neue Saison“ empfing man am Samstagabend den SV Georgii Allianz Stuttgart in der Trigema Arena zum Auftakt der Saison, welche in der Vorjahrestabelle als Achter von elf Teams abschlossen. Trainer Stefan Hecht musste beim ersten Kräftemessen der neuen Saison auf Neuzugang Katharina Hiller (TV Rottenburg) verzichten, dazu stehen die jungen Spielerinnen an den ersten vier Spieltagen noch nicht zur Verfügung.

So sahen die Zuschauer am ersten Heimspieltag der TSV-Volleyballerinnen zunächst einen durchwachsenen Start der Burladinger, welche den ersten Satz so auch mit 22:25 abgeben mussten. Im zweiten Satz kam das Heimteam dann immer mehr auf Betriebstemperatur und entschied diesen mit 25:17 für sich - auch den dritten Satz konnte die Hecht-Truppe in der Folge mit 25:22 gewinnen. Im vierten Satz sah es bei der 6:2-Führung der Burladingerinnen bereits sehr gut, den ersten Heimsieg der jungen Saison sicher unter Dach und Fach zu bringen – doch die Stuttgarter Gäste ließen nicht locker, drehten den Satz und gingen ihrerseits mit 13:8 in Führung.

In der entscheidenden Phase des vierten Satzes übernahmen dann jedoch wieder die TSV-Damen die Spielkontrolle und ließen vor heimischem Publikum nichts mehr anbrennen: Mit 25:18 sorgte Burladingen für die Entscheidung und damit einem gelungen Regionalliga-Auftakt. „Zu Beginn waren wir etwas nervös und Stuttgart auch überraschend stark“, analysierte TSV-Trainer Hecht nach der Partie, „doch in der Folge hatten wir den Gegner immer besser im Griff. Die Mädels haben sich für die harte Vorbereitung selbst belohnt.

BURLADINGEN, 27.09.2014

Saisonstart steht bevor

Volleyball: TSV-Damen treten auch in diesem Jahr in der Regionalliga an

Der TSV Burladingen steht für Volleyball, und jahrzehntelang stand Fritz Reiff für den TSV Burladingen. Damit ist nun Schluss: der TSV stellt sich unter Stefan Hecht neu auf. Nächsten Samstag beginnt die Saison.
von  Michael Schneider   

Anfang April war es soweit: Die Regionalliga-Volleyballerinnen des TSV Burladingen absolvierten ihre letzte Partie der zurückliegenden Spielzeit und unterlagen dem VfB Friedrichshafen deutlich mit 0:3. Die Schwarz-Roten verloren dabei nicht nur das Spiel, sie verloren zugleich ihren Macher, ihren Trainer, ihren Vordenker. Für Fritz Reiff war die Niederlage am Bodensee nämlich das Ende seines knapp vier Jahrzehnte andauernden Wirkens. Seither gehen die Uhren an der Fehla anders: auf Reiff folgte der neue Cheftrainer Stefan Hecht, TSV-Vorstand Hans Ignaz Dieter formte mit Hecht nach dem Umbruch die Mannschaft für die neue Saison. In erster Linie vertreten Sarah Uhland, Nina Pfister, Myriam Wenk, Lene Becker, Katharina Hiller, Annika Jörg, Lisa Uhland, Nina Alber, Sarah Klatt, Claudia Dietrich, Anna Hauser, Selina Klaiber den Vorjahresdritten, der weiterhin das Aushängeschild des Volleyball-Bezirks darstellt.

Die Tristesse nach dem Reiff-Abschied schob nicht nur der Amtsantritt von Übungsleiter Hecht beiseite, spätestens mit der ersten Neuverpflichtung Anfang Mai richtete sich der Blick des TSV gen Zukunft. Katharina Hiller wechselte vom Ligakonkurrenten TV Rottenburg in die Fehlastadt, der Neuzugang kann auf der Diagonalen und Außenposition eingesetzt werden. Kommandogeber Hecht ist äußerst angetan von Hillers Angriffsstärke. „Auch in der Annahme hat sie sich schon sehr gesteigert und verbessert“, lobt der Coach. Ebenfalls aus Rottenburg kam Lene Becker nach Burladingen, die 1,87 Meter große gelernte Mittelblockerin soll im Gespann mit Myriam Wenk und Nina Alber den gegnerischen Angriff entschärfen. „Lene wird uns mit ihrer Erfahrung mehr als nur helfen. Ich bin mir sicher, dass sie eine tragende Rolle bei uns spielt“, blickt Hecht voraus.

Der Abschied von Übervater und Initiator Reiff sorgte allerdings nicht nur im Regionalligateam für Wehmut, auch die Nachwuchsförderung verlor ihren Taktgeber. Zum Abschluss seiner Tätigkeit feierte Reiff mit Burladingens U 15 weiblich die Württembergische Meisterschaft. Qualifiziert für diese Meisterschaft waren die beiden erstplatzierten Teams aus den Volleyballbezirken Nord, Ost, Süd und West. Die Mädels des TSV Burladingen hatten es als Bezirksmeister West zunächst mit der TSG Eislingen (2. Ost/ 25:18, 25:17) zu tun. Auch gegen den Zweiten des Bezirks Süd, die TG Bad Waldsee, behielten die Schwarz-Roten mit 25:16, 25:16 die Oberhand. So reichte gegen den Bezirksmeister Nord, den TV Murr- hardt, ein

1:1 (17:25, 25:18), um dank der deutlich besseren Ballpunkte Gruppensieger zu werden. Im Halbfinale traf der TSV auf den TSV Laupheim und qualifizierte sich mit einem 25:16, 25:15 für das Finale. Dort verlor Burladingen gegen den Bundesliganachwuchs des VC Stuttgart den ersten Satz knapp mit 22:25, nach dem 25:19 im zweiten Abschnitt brachte der Tie-Break (15:5) aber die Entscheidung zugunsten der Schwarz-Roten.

Reiff hinterließ demnach sowohl bei den Aktiven als auch in der Jugendarbeit ein bestelltes Feld, Hecht will das Wirken seines Vorgängers nun Fortführen. Hierzu übernahm der 28-Jährige nicht nur den Trainerposten der Regionalliga-Damen, sondern zudem den des Abteilungsleiter. Reiffs Verdiensten zollt er dabei Respekt, will das TSV-Flaggschiff aber dennoch neu ausrichten. Mehr Durchlässigkeit zwischen den verschiedenen aktiven Mannschaften und eine noch engere Verzahnung mit dem eigenen Nachwuchs sei das angestrebte Ziel. Hierfür rührt er kräftig die Werbetrommel, streckt die Hände aus nach Nah und Fern und lädt die Volleyballfans nach Burladingen ein. „Wir sind offen für eine weitere Verstärkung, auf dem Spielfeld wie auf der Trainerseite“, betont Hecht. „Ob Spieler oder Übungsleiter, Aktive oder Jugend, wer Interesse hat, kann einfach mal bei uns vorbeischauen.“

Kern des TSV Burladingen sind und bleiben dabei die Regionalliga-Damen. Neben dem Aushängeschild stellen die Fehla-Städter zwei weitere Damenteams in Landesliga und A-Klasse und eine Herren-Mannschaft in der A-Klasse. Das Regionalliga-Ensemble startet am nächsten Samstag (20 Uhr) mit dem Heimspiel gegen den TSV Georgii Allianz Stuttgart in die neue Saison, die Rahmenbedingungen sind neben der Kaderzusammenstellung und der nun bald zweimonatigen Vorbereitung erfüllt. Einer der wichtigsten Schritte im Vorfeld war hier die Ausnahmegenehmigung für Coach Hecht. Diese regelt, dass der neue Kommandogeber auch ohne die für die Regionalliga normalerweise zwingend notwendige Trainerlizenz an der Seitenlinie stehen darf. Aktuell macht der Salmendinger den C-Schein, die geforderte B-Lizenz schließt sich daran an. Eine Strafe im dreistelligen Bereich muss die TSV-Volleyballabteilung trotz der Ausnahmegenehmigung hinnehmen. „Ich bin hoch motiviert und möchte nun voll durchstarten“, will Hecht nicht mehr über Formalitäten sprechen.

Auch wenn der neue Übungsleiter mit seinen 28 Lenzen zu den Shootingstars zählt und die eigentlich verpflichtende Lizenz zählt, fühlt sich Hecht keineswegs zu grün für den Job. „Als 18-Jähriger habe ich das erste Mal eine Mannschaft übernommen, seitdem engagiere ich mich sehr gerne als Trainer“, bekräftigt der Salmendinger, der als Zuspieler beim TSV Bad Saulgau selbst reichlich Regionalligaerfahrung sammeln konnte, ehe ihn ein Kreuzbandriss beim Fußballspielen außer Gefecht setzte. „Die Chance, ein Regionalliga-Team übernehmen zu können, wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen“, gibt Hecht ohne Umschweife zu.

 

Zwei Abgänge in der ersten Damen-Mannschaft

Der Übergang von der vergangenen zur anstehenden Saison beschrieb im Lager des TSV Burladingen eine tiefe Zäsur. Nach rund vier Jahrzehnten verließ mit Fritz Reiff jener Mann die Schwarz- Roten, der den TSV mit akribischer Arbeit und viel Herzblut zur Volleyballhochburg formte. Am 30. Mai verabschiedeten alte Wegefährten der ersten Stunde, aktive und ehemalige Volleyballer sowie TSV-Verantwortliche die Familie Reiff Richtung Bremen. Dort schlägt der langjährige Volleyball- trainer und Abteilungsleiter ein neues Kapitel auf.

Reiff trainierte zuletzt vor allem die Regionalliga-Damen, die neben dem Coach auch Elena Kuster und Susanne Sailer ersetzen müssen. Zuspielerin Elena Kuster verlässt studienbedingt das Team, auf der Zuspielposition hinterlässt sie dadurch ein großes Loch, welches mit Sarah Klatt geschlossen werden soll. Die 18-jährige Klatt wird von den Damen 3 hochgezogen und besticht laut Trainer Stefan Hecht durch Technik und Spielintelligenz. Mittelblockerin Susanne Sailer zieht es derweil mit ihrer Familie berufsbedingt zurück nach Bayern.

Den Abgängen stehen auch erfreuliche Nachrichten gegenüber: so wurde für das Damen 3-Team ein neuer Trainer verpflichtet. Stefan Schlechter trainiert fortan die Talentschmiede der Schwarz-Roten, war zuvor für die Damen aus Winterlingen zuständig und verfügt über die C-Trainerlizenz. Außerdem macht den Verantwortlichen die erst 14-jährige Selina Klaiber viel Freude, die schon regelmäßig im Regionalligateam mittrainiert. Trainer Hecht spricht von einem großen Talent: „Selina ist sehr lernwillig und hat große Veranlagungen.

 

INTERVIEW

„Bin insgesamt sehr zufrieden“

Es wäre zu viel gesagt, wenn Stefan Hecht seit seinem Amtsantritt als Trainer und Abteilungsleiter des TSV Burladingen kein Stein auf dem anderen gelassen hätte. Dennoch hatte der 28-Jährige in den vergangenen Monaten alle Hände voll zu tun. Im Gespräch mit unserem Mitarbeiter Michael Schneider sagt Hecht, was zuletzt auf seiner Agenda stand.

Herr Hecht, in einer Woche startet der TSV Burladingen in die neue Regionalligasaison. Wird es dann ruhiger im Büro?

STEFAN HECHT: Sowohl als auch. Der Spielbetrieb wird noch mal etwas ganz Spezielles sein. Allerdings verging auch schon in den letzten Monaten kein Tag ohne Volleyball. Ich musste mich in alles reinarbeiten, wir haben alles durchleuchtet, haben uns breiter aufgestellt. Es ging schon von Anfang an in die Vollen, da hatte ich mir den Start leichter vorgestellt. Aber insgesamt läuft’s relativ gut.

Welcher Bereich war in den vergangenen Wochen besonders zeitaufwendig?

HECHT: Die Suche nach Sponsoren war einerseits intensiv, andererseits äußerst erfolgreich. Ich saß zwar drei Wochen lang jeden Abend zwei Stunden am Telefon, aber heute haben wir endlich wieder Sponsoren. Und unsere Sponsoren waren froh und begeistert, dass wir auf sie zukamen. Insgesamt bin ich hier sehr zufrieden.

Hin zum Sportlichen: Mit welchen Vorzeichen geht der TSV in den Saisonstart?

HECHT: Die Vorzeichen sind gut, auch wenn die letzte Trainingswoche schleppend verlief. Da hatten wir einige kranke Spielerinnen, außerdem war bei den Studentinnen Studienbeginn. Da habe ich dann Spielerinnen von den Damen 3 und Jugendspielerinnen hochgezogen.

Haben Sie ein Saisonziel ausgegeben?

HECHT: Ich erwarte einiges, möchte aber keinen Druck aufbauen. Klar ist, dass der Weg in jedem Spiel nur über uns geht. Ich will so trainieren, dass wir am Ende mindestens Tabellendritter werden.

BURLADINGEN, 11.07.2014

Elan auf allen Ebenen

Volleyball: TSV Burladingen startet in Saisonvorbereitung

Bei der Volleyball-Abteilung des TSV Burladingen werden derzeit die Grundlagen für eine erfolgreiche Saison 2014/15 gelegt, kommende Woche steigen die Regionalliga-Damen ins Training ein.
von  Frank D. Engelhardt   

Die Burladinger Volleyball-Abteilung ist in Bewegung. Mit ihrem neuen Abteilungsleiter Stefan Hecht an der Spitze und einigen neuen Gesichtern auf und neben dem Spielfeld geht der TSV in die Vorbereitung auf die nächste Spielzeit.

Kommende Woche wird bei den Regionalliga-Damen endlich wieder trainiert, für Montag sind die ersten Übungseinheiten angesetzt. Mit dabei werden auch zwei neue Akteurinnen sein. „Wir freuen uns sehr, dass zwei erfahrene Spielerinnen unsere Mannschaft verstärken werden“, sagt Hecht, der das TSV-Flaggschiff neu ausrichten möchte. Mehr Durchlässigkeit zwischen den verschiedenen aktiven Mannschaften und eine noch engere Verzahnung mit dem eigenen Nachwuchs ist das angestrebte Ziel. Bereits Ende Mai hatte Katharina Hiller ihren Wechsel vom Ligakonkurrenten TV Rottenburg zur Hecht-Truppe bekannt gegeben.

„Die kann auf der Diagonalen und Außenposition eingesetzt werden“, weiß Hecht um die Qualitäten der früheren TVR-Akteurin. Nur einen knappen Monat später hat mit Lene Becker eine weitere Rottenburger Spielerin ihren Wechsel in die Fehlastadt bekannt gegeben. Über die Zusage der 1,87 Meter großen Mittelblockerin ist der TSV-Coach mehr als glücklich. „Als gelernte Mittelblockerin sehe ich Lene natürlich auch auf dieser Position. Mit Myriam Wenk und Nina Alber haben wir bisher erst zwei Mittelblockerinnen, Lene wird uns daher mit ihrer Erfahrung mehr als nur helfen“, erklärt der Coach gerne und fügt an: „Ich bin mir sicher, dass sie eine tragende Rolle bei uns spielen wird.“

Von den Damen 3 kommt übrigens die Jüngste im Bunde der Mittelblockerinnen. „Mit Nina Alber haben wir eine vielversprechende junge Spielerin zu unserer Regionalliga-Truppe dazugenommen – ich erhoffe mir von Nina so einiges“, betont Hecht, der auch einige Abgänge zu kompensieren hat. Elena Kuster war bisher die unangefochtene Nummer eins als Zuspielerin, musste sich in der vergangenen Runde aber immer wieder studiumsbedingt rausnehmen. Aufgrund ihres Studiums in München verlässt sie nun komplett die Mannschaft. „Sie wird ein sehr großes Loch hinterlassen“, gibt der Übungsleiter unverblümt zu Protokoll.

Mit Sarah Klatt stehe allerdings hierfür aber schon die nächste „junge Wilde“ bereit, die als Schaltzentrale des TSV-Spiels Verantwortung übernehmen möchte. Der zweite Abgang ist Susanne Sailer, die Mittelblockerin geht mit ihrer Familie zurück nach Bayern. „Wir danken beiden für bedingungslosen Einsatz und großen Willen, immer alles für den TSV getan zuhaben“, spricht der Trainer für die ganze Abteilung.

Während die Landesliga-Damen bereits seit einigen Wochen trainieren und jetzt bereits in die Feinarbeit gehen können, kommen die Regionalliga-Spielerinnen am kommenden Montag zum ersten Mal zusammen. Das erste Testspiel soll Ende August über die Bühne gehen. „Wir sind offen für eine weitere Verstärkung, auf dem Spielfeld wie auf der Trainerseite“, betont der Abteilungsleiter. „Ob Spieler oder Übungsleiter, Aktive oder Jugend, wer Interesse hat, kann einfach mal bei uns vorbeischauen.“

Info

Die Burladinger Volleyballer präsentieren sich im Internet neu unterwww.volleyball-tsvburladingen.de und auf einer eigenen Facebook-Seite.

BURLADINGEN, 13.05.2014

Katharina Hiller verstärkt die TSV-Volleyballer

 

In der Volleyball-Abteilung des TSV Burladingen ist Bewegung. Die Planungen für die anstehende Saison werden vehement nach vorne getrieben und mit Katharina Hiller steht auch schon der erste Neuzugang fest.

Die Volleyballer des TSV Burladingen sind in Aufbruchstimmung. Nachdem Stefan Hecht die erste Damenmannschaften und das Amt des Abteilungsleiters übernommen hat, laufen die Vorbereitungen auf die kommende Regionalliga-Saison auf Hochtouren. Der erste wichtige Schritt wurde bereits vor rund zwei Wochen gemacht, als der Verband dem TSV Burladingen und seinem neuen Regionalliga-Coach eine Ausnahmegenehmigung erteilt hat. Die regelt, dass Stefan Hecht auch ohne die für die Regionalliga normalerweise zwingend notwendige Trainerlizenz an der Seitenlinie stehen darf. Aktuell macht der Salmendinger den C-Schein, die geforderte B-Lizenz schließt sich dann daran an.

Doch nicht nur abseits des Spielfelds geht es bereits jetzt mächtig rund. Mit Katharina Hiller steht der erste Neuzugang der Fehlastädter fest. „Ich bin sehr froh darüber, dass sie sich für uns entschieden hat und ich sie in meinen Reihen haben werde“, erklärt der Burladinger Übungsleiter. Dabei ist die 28-Jährige keine Unbekannte. Bisher ging sie auf Punktejagd für den TV Rottenburg, wo sie auch im Alter von zwölf Jahren mit dem Volleyballspiel begonnen hatte.

Durch die verschiedenen Jugenden spielte sie sich bis ins erste Damenteam. Vor zwei Jahren ging sie mit ihrem Heimatverein noch in der dritten Liga an den Start, aktuell ist der TV Rottenburg ein direkter Ligakonkurrent der Burladinger Damen. Ihr Umzug nach Albstadt sei nur einer der Gründe für den Wechsel zum TSV gewesen, weiß Hecht. „Sie sucht eine neue Herausforderung und neue Impulse – und ich bin mir sicher, dass wir ihr beides bieten können“, so der TSV-Coach, der über ihre Stärken Bescheid weiß. „Ihre Lieblingsposition ist zwar ganz klar die Diagonale, aber ich kann sie auch auf der Außenposition einsetzen“, meint Hecht, der nachdem studiumsbedingten Abgang von Elena Kuster in Zukunft auch auf die erfahrene Heike Waidmann verzichten muss – die langjährige Spielführerin möchte etwas kürzer treten.

BURLADINGEN, 02.05.2014

Stefan Hecht tritt Nachfolge von Fritz Reiff an

Volleyball: Der 28-jährige Salmendinger übernimmt Regionalliga-Mannschaft und den Vorsitz

Eine neue Zeitrechnung wird bei den Volleyballern des TSV Burladingen eingeläutet. Die Ära von Fritz Reiff geht nach rund vier Jahrzehnten zu Ende, Stefan Hecht heißt der neue starke Mann.

Alles hat seine Zeit – und auch die fruchtbarste Zusammenarbeit endet irgendwann. Fritz Reiff, Gründungsmitglied und einer der Väter des langanhaltenden Erfolgs der Burladinger Volleyball-Abteilung, zieht es in den Norden Deutschlands, zu seinen Kindern. Seine sportliche Familie, die Volleyballer, bleibt zurück und muss versuchen, die Lücke, die der rührige Pädagoge hinterlässt, zu füllen.

Am kommenden Wochenende ist die offizielle Verabschiedung von Fritz Reiff, und dort wird sicherlich auch der Mann vor Ort sein, der in seine Fußstapfen als Abteilungsleiter und Trainer der ersten Damenmannschaft treten wird: Stefan Hecht. Der Salmendinger steht als Reiff-Nachfolger fest und wird natürlich seine ganz eigenen Vorstellungen in die Vereinsarbeit einbringen. „Die Chance, ein Regionalliga-Team übernehmen zu können, wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen“, gibt Stefan Hecht ohne Umschweife zu. „Die Möglichkeit, die erste Burladinger Damen-Mannschaft zu trainieren, nehme ich natürlich mit Handkuss an“, weiß der erst 28-Jährige um die Qualitäten der Truppe. Und seine Insider-Informationen kommen nicht von ungefähr, denn der Salmendinger hat die Regionalliga-Damen bereits in den letzten Wochen der abgelaufenen Saison vertretungsweise traininert, als Reiff in Bremen weilte und seinen Umzug organisierte.

Hecht ist zudem in Burladingen alles andere als ein Unbekannter, hat er in den vergangenen Jahren doch die zweite Damenmannschaft erfolgreich gecoacht. Er übernahm das Team, als es in der Saison 2011/12 auf einem Relegationsplatz in der Bezirksliga stand und brachte dann noch den Klassenerhalt in trockene Tücher. Schon ein Jahr später schaffte die Truppe den Titelgewinn in der Bezirksliga und setzte sich dabei unter anderem gegen die Tübinger Reserve durch. Und als Aufsteiger sorgte die Hecht-Mannschaft in der erst jüngst zu Ende gegangenen Spielzeit ebenfalls für positive Schlagzeilen, landete im Endklassement auf Rang vier, lediglich zwei Punkte hinter dem Vizemeister.

Trotz seiner noch jungen Jahren hat Hecht schon einige Erfahrungen sammeln können. Als Zuspieler hat er unter anderem in der Regionalliga beim TSV Bad Saulgau reichlich Erfahrungen gesammelt. Ein Kreuzbandriss beim Fußballspielen zwang ihn dazu, etwas kürzer zu treten. Bei den Burladingern ist er dann wieder eingestiegen – aktiv wie an der Seitenlinie. „Als 18-Jähriger habe ich das erste Mal eine Mannschaft übernommen, seitdem engagiere ich mich auch sehr gerne als Trainer“, betont Hecht, der aber auch sein eigenes Volleyballspiel in der kommenden Zeit nicht schleifen lassen möchte. „Wir haben jede Menge Arbeit, aber ich freue mich darauf“, sagt Stefan Hecht, dessen Wochenenden zur neuen Spielzeit sicherlich probevoll sein werden.

 

Mit einer Ausnahmegenehmigung in die neue Saison

Eine B-Lizenz ist Voraussetzung dafür, dass in der Volleyball-Regionalliga überhaupt traininert werden darf. Doch Stefan Hecht, Nachfolger von Fritz Reiff als Coach der ersten Damen-Mannschaft beim TSV Burladingen, macht erst von Mai bis August diesen Jahres seinen C-Schein. Die dazugehörige Prüfung findet gar erst im Frühjahr kommenden Jahres statt.

Erst danach könne er sich überhaupt für die B-Lizenz anmelden, erklärt der 28-Jährige. Das Anmeldeverfahren würde dem Verband dann auch als Qualifikation reichen. Doch was kann man bis dato machen? Der TSV Burladingen hat eine Sondergenehmigung für seinen neuen Vorsitzenden beantragt. Und am Freitagabend die erlösende Nachricht erhalten.

Eine Strafe muss die TSV-Volleyballabteilung aber hinnehmen. Diese bewege sich im dreistelligen Bereich, gibt Hecht zu Protokoll. „Ich bin hoch motiviert und möchte nun voll durchstarten“, kommentiert der Salmendinger die Verbandsentscheidung. „Ich möchte eine größere Durchlässigkeit der drei Damen-Teams und natürlich das bestmögliche Resultat erreichen.“