Eine Stadt, ein Verein, ein Ziel.... BEREIT FÜR DIE NEUE SAISON
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ZollernalbWenk-Verletzung schockt TSV

Schwarzwälder-Bote, 23.03.2015 18:37 Uhr
 
 
Nichts war’s mit dem Erfolg im Saisonfinale für Annika Jörg (links) und Sarah Klatt vom TSV Burladingen. Foto: Kara Foto: Schwarzwälder-Bote

Nichts war’s mit dem Erfolg im Saisonfinale für Annika Jörg (links) und Sarah Klatt vom TSV Burladingen. Foto: Kara

 

So hatten sich die Volleyballerinnen des TSV Burladingen ihr letztes Spiel in dieser Saison nicht vorgestellt. Mit 0:3 zogen sie am Samstag in der Burladinger Trigema-Arena gegen den TTV Dettingen/Teck unerwartet den Kürzeren.

 
 

Ganz bitter für den TSV: Myriam Wenk, die zum letzten mal für den TSV ans Netz gehen wollte, verletzte sich schon beim Aufwärmen schwer. Sie zog sich einen Muskelabriss in der Wade zu. Von diesem Schock erholten sich ihre Teamkolleginnen nicht. "Das war der Knackpunkt. Die Mannschaft war komplett verunsichert. Annahme und Zuspiel haben nicht funktioniert, und so waren wir nicht in der Lage, Druck im Angriff zu entwickeln. Wir haben es nun zum zweiten Mal gegen Dettingen nicht das abrufen können, was wir eigentlich können", sagte TSV-Trainer und Volleyball-Abteilungsleiter Stefan Hecht.

 

So gerieten die Burladingerinnen im ersten Satz schnell mit 2:7 ins Hintertreffen, lagen beim 8:19 dann nahezu aussichtslos zurück und gaben den Durchgang schließlich mit 14:25 ab. Im zweiten Abschnitt stellte Trainer Hecht um, beorderte Sarah Uhland statt ihrer Schwester Lisa auf die Außensangriffs-Position.

Zunächst lief’s besser bei den Gastgeberinnen. Doch nach einer 19:15-Führung riss der Faden. Dettingen glich zum 19:19 aus und schnappte sich den Satz schließlich mit 27:25. Auch der dritte Durchgang blieb bis zum Ende spannend. Nach einem 21:24-Rückstand kam Burladingen noch einmal auf 23:24 heran. Doch zu mehr sollte es nicht mehr reichen. "Dettingen hat dann einen ganz lockeren Punkt gemacht, den wir normalerweise einfach verteidigt bekommen", erklärte Trainer Hecht.

Statt auf dem angepeilten vierten Tabellenplatz schließen die Burladingerinnen die Runde auf dem fünften rang ab. "Damit können wir zufrieden sein. Ob wir nun Vierter oder Fünfter geworden sind, spiel für uns keine Rolle. Klar hätten es ein, zwei Niederlagen weniger sein können. Aber wir haben uns gefestigt", meint Hecht.

Jedenfalls ist der Umbruch geglückt, hat der Coach in dieser Saison doch nicht nur die beiden Neuzugänge Lene Becker und Katharina Hiller sondern auch zahlreiche Nachwuchsspielerinnen ins Team integriert. Wir haben mit Sarah Uhland und Annika Jörg zwei überragende Spielerinnen, die die Jungen mitziehen. Leider verlieren wir mit Myriam Wenk jemanden, der das Team ebenfalls sehr gut führen kann", so Hecht weiter. In der kommenden Saison hofft Hecht dafür mit Juliane Tiesler und Matea Grubesa zwei weitere Nachwuchsspielerinnen an den Kader der ersten Mannschaft heranführen zu können.

Doch noch ist die Spielzeit für die Burladinger Regionalliga-Volleyballerinnen nicht ganz vorbei. Am 9. Mai wartet noch das Final-Four um den VLW-Pokal auf das Team. Neben den Fehlastädterinnen sind dort auch Zweitligist MTV Stuttgart II, der souveräne Regionalliga-Meister und Drittliga-Aufsteiger DJK Schwäbisch Gmünd sowie Regionalliga-Aufsteiger VfB Ulm mit von der Partie. Wo das Finalturnier stattfindet steht noch nicht fest. Der TSV hatte sich für die Ausrichtung beworben, allerdings ist die Trigema-Arena an diesem Tag anderweitig belegt. "Jetzt machen wir erst mal zwei, drei Wochen Pause, dann bereiten wir uns auf das Turnier vor", sagt Hecht. TSV Burladingen: Klatt, Jörg, Becker, Hiller, Alber, Hauser, Pfister, Grieswald, S. Uhland, L. Uhland.

ZollernalbTSV nimmt letzte Auswärtshürde

Schwarzwälder-Bote, 15.03.2015 22:20 Uhr
 
 
Alles im Griff hatten Lene Becker und Co. in Fellbach. Foto: Kara Foto: Schwarzwälder-Bote

Alles im Griff hatten Lene Becker und Co. in Fellbach. Foto: Kara

Von Thomas Hauschel

 

 

 

REGIONALLIGA FRAUEN SV Fellbach – TSV Burladingen 1:3 (22:25, 20:25, 25:23, 20:25). Drei Punkte haben sich die Burladinger Regionalliga-Volleyballerinnen in ihrem letzten Auswärtsspiel der Saison beim Tabellensiebten in Fellbach erkämpft und sich damit Chance auf Rang vier erhalten.

 
 

"Das war eine gute Leistung", sagt TSV-Trainer Stefan Hecht, der ohne die erkrankte Katharina Hiller und Libera Claudia Dietrich (fällt nach Hämatom am Mittelfuß für den Rest der Saison aus) verzichten musste. "Wir haben eben ohne Libera gespielt. Lene Becker und Nina Pfister haben sich in der Abwehr abgewechselt", sagt Hecht, der sah, wie sein Team in Durchgang eins schnell mit 8:2 und 12:4 führte, ehe sich dann einige Unkonzentriertheiten ins Burladinger Spiel einschlichen und Fellbach wieder heran kam. Dennoch gewann der TSV den ersten Satz mit 25:22. "Fellbach hat nicht gespielt wie eine Mannschaft aus den hinteren Regionen. Doch wir haben die Libera des SVF als Schwachpunkt ausgemacht, und immer wenn wir auf sie gespielt haben, dann haben wir auch gepunktet", weiß Hecht.

 

Aber auch in Durchgang zwei leistete Fellbach heftigen Widerstand, steckte einen 0:5-Rückstand weg und ging selbst 6:5 in Front, ehe Burladingen mit starken Angriffen den Spieß wieder umdrehte: beim Stand von 22:22 sorgte Anna Hauser mit drei Sprungangaben dafür, dass die Fehlastädterinnen auch diesen Durchgang mit 25:20 für sich entschieden.

"Im dritten Satz haben wir nicht mehr so gut gespielt", weiß der Burladinger Trainer. Prompt ging dieser mit 25:23 an die Gastgeberinnen. Aber in Durchgang vier fand Burladingen ins Spiel zurück und holte sich mit guten Aufschlagserien von Annika Jörg und Lisa Uhland mit einem 25:20 den Sieg.

ZollernalbHecht: "Wir wollen mutig spielen"

Schwarzwälder-Bote, 13.03.2015 17:35 Uhr
 
 
Noch zweimal ganz lang machen müssen sich die Regionalliga-Volleyballerinnen vom TSV Burladingen in dieser Saison – hier Annika Jörg und Myriam Wenk (von links). Foto: Kara Foto: Schwarzwälder-Bote

Noch zweimal ganz lang machen müssen sich die Regionalliga-Volleyballerinnen vom TSV Burladingen in dieser Saison – hier Annika Jörg und Myriam Wenk (von links). Foto: Kara

 

Von Ulrich Mußler

 

REGIONALLIGA DAMEN SV Fellbach – TSV Burladingen (Heute, 20 Uhr, Gäuäcker-Sporthalle). Die Volleyballerinnen des TSV Burladingen biegen auf die Zielgerade der Regionalliga-Saison ein. Zweimal kämpft das Team von Trainer Stefan Hecht noch um Punkte. Heute steht das Auswärtsspiel beim SV Fellbach an, ehe der TTV Dettingen/Erms in einer Woche zum Rundenfinale in die Burladinger Trigema-Arena kommt.

 
 

Zwar dürfen die Burladingerinnen auch nach der 0:3-Niederlage am vergangenen Wochenende beim bereits als Meister feststehenden Spitzenreiter DJK Schwäbisch Gmünd angesichts von 25 Punkten noch mit dem vierten Platz im Abschlussklassement liebäugeln, allerdings haben auch die knapp vor ihnen platzierten Mädels vom SKV Beiertheim (26 Punkte) kein all zu schweres Restprogramm mehr zu absolvieren. Allerdings könnte Burladingen die Saison auch noch auf Rang sechs beenden, denn der TSV Georgii Allianz Stuttgart sitzt den Fehlastädterinnen mit 23 Punkten im Nacken. "Wir sind mit dem zufrieden, was wir erreicht haben, schließlich mussten wir vier neue Spielerinnen integrieren. In den beiden verbleibenden Spielen geht es auch noch darum, die Jungen etwas einzubinden", sagt TSV-Trainer Stefan Hecht.

 

Zwar hat Burladingen das Hinspiel gegen den SV Fellbach mit 3:1 für sich entschieden. Allerdings trat der SV, der in den beiden vergangenen Spielzeiten den Durchmarsch von der Landesliga in die Regionalliga geschafft hat, mit dezimiertem Kader an. Wozu die Damen des SVF, dessen Männer-Team die Tabelle der 2. Liga Süd anführen, fähig sind, bewiesen sie vor Wochenfrist, als es mit einem 3:1-Heimsieg über den Tabellendritten VfR Umkirch ihren siebten Rang festigten und damit den Klassenerhalt perfekt machten. "Wir wollen schon mutig spielen und etwas mitnehmen. Wenn wir aus einer guten Abwehr heraus kommen, ist es schwer für den Gegner unsere Angriffe zu verteidigen. Aber wir wissen momentan nicht, wo wir genau stehen", sagt Hecht.

Denn die Voraussetzungen sind nicht optimal. Die einzige richtige Trainingseinheit bestritten die Burladingerinnen gestern Abend. Außerdem sind Sarah Klatt und Katharina Hiller erkältet. Ob sie morgen auflaufen können, ist fraglich.

ZollernalbGroßer Kampf wird nicht belohnt

Schwarzwälder-Bote, 22.02.2015 19:50 Uhr
 

Von Thomas Hauschel

 

REGIONALLIGA SÜD TSV Burladingen – VfR Umkirch 2:3 (25:17, 19:25, 28:30, 25:21, 11:15). Nach großem Kampf knapp geschlagen geben mussten sich die Burladinger Regionalliga-Volleyballerinnen im Topduell gegen den Tabellendritten VfR Umkirch.

 
 

Obwohl sie mit Libera Claudia Dietrich und Lisa Uhland auf zwei wichtige Spielerinnen verzichten mussten, fanden die Fehlastädterinnen gut in die Partie. "Wir haben im ersten Durchgang stark gespielt, sind ständig mit zwei, drei Punkten vorne gelegen und haben den ersten Satz auch verdient mit 25:17 gewonnen", sagt der Burladinger Trainer Stefan Hecht, der danach aber mit ansehen musste, wie die Gäste immer besser ins Spiel fanden und den zweiten Satz mit 25:19 für sich entschieden. "Da waren wir schwach im Block und unsere Annahmen waren nicht immer sauber", weiß der TSV-Coach.

 

Im dritten Durchgang lieferten sich beide Teams ein spannendes Duell auf Augenhöhe, in dem sich keine Mannschaft absetzen konnte. Das Spiel wogte hin und her, beide schenkten sich nichts, doch dann hatte Umkirch mit 30:28 knapp das bessere Ende für sich.

Aber die Fehlastädterinnen zeigten nach dem Satzverlust große Moral. "Da haben sich die Mädels noch mal richtig reingehängt, klasse gespielt, einen Rückstand zu Beginn des Satzes wett gemacht und am Ende 25:21 gewonnen", lobt Hecht seine Mannschaft.

Nun musste also der Tie-Break über den Sieg entscheiden. doch da legten die Gäste noch einmal eine Schippe drauf, erspielten sich schnell eine Führung und siegten am Ende mit 15:11. "Das war ärgerlich. Aber wir wollen die letzten drei Spiele möglichst erfolgreich gestalten", sagt Hecht.

TSV Burladingen: Annika Jörg, Katharina Hiller, Myriam Wenk, Lene Becker, Sarah Klatt, Nina Pfister, Nina Alber, Anna Hauser, Julia Grieswald, Sarah Uhland.

ZollernalbTSV Burladingen nimmt vordere Ränge ins Visier

Schwarzwälder-Bote, 08.02.2015 20:20 Uhr
 
 
Den dritten Sieg in Folge landeten Katharina Hiller und die Frauen des TSV Burladingen in Heidelberg. Foto: Kara Foto: Schwarzwälder-Bote

Den dritten Sieg in Folge landeten Katharina Hiller und die Frauen des TSV Burladingen in Heidelberg. Foto: Kara

von Thomas Hauschel

REGIONALLIGA SÜD Heidelberger TV – TSV Burladingen 1:3 (22:25, 28:26, 15:25, 17:25). Mit dem dritten Sieg in Folge beim Tabellenvorletzten Heidelberg haben sich die Regionalliga-Volleyballerinnen des TSV Burladingen im Kampf um die vorderen Plätze zurückgemeldet: nur drei Zähler beträgt der Rückstand der Fehlastädterinnen auf den Tabellenzweiten Tübinger Modell. Nur zwei Punkte liegt der TSG hinter dem VfR Umkirch, gegen den es am übernächsten Wochenende in der heimischen Trigema-Arena im direkten Duell um Rang drei geht.

 
 

Trotz des Sieges in Heidelberg war TSV-Trainer Stefan Hecht, der auf die erkrankten Lisa Uhland und Annika Jörg verzichten musste, nicht ganz zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. "Wir haben wieder mal die Anfangsphase verschlafen und es dem Gegner durch unsere Konzentrationsfehler ermöglicht, zu punkten", sagt Hecht. So entwickelte sich im ersten Satz ein umkämpftes Spiel, in dem der TSV in der Schlussphase eine Schippe drauf legte und den Durchgang mit 25:22 für sich entschied. Im zweiten Satz das gleiche Bild. wieder lieferten sich beide Mannschaften einen beherzten Kampf, den diesmal die Gastgeberinnen mit 28:26 für sich entschieden. "Das war total unnötig, denn wir haben 26:25 geführt", ärgert sich Hecht, der dann zu Beginn des dritten Satzes eine Änderung vornahm und Myriam Wenk von der Mitte auf die Außenposition beorderte und Nina Pfister auf die Mitte stellte. Dies zeigte Erfolg: Pfister spielte stark im Block und der TSV entschied den dritten Satz klar mit 25:15 für sich. Zu Beginn des vierten Durchgangs leisteten die Gastgeber­innen noch einmal Widerstand, doch wieder schaffte es Burladingen, sich etwas abzusetzen. Damit war die Gegenwehr der Heidelbergerinnen gebrochen. Der TSV holte sich auch den vierten Satz mit 25:187 und machte so den achten Saisonerfolg perfekt. TSV Burladingen: Sarah Klatt, Lene Becker, Nina Pfister, Sarah Uhland, Katharina Hiller, Claudia Dietrich, Nina Alber, Ramona Stopper.

ZollernalbPlatz drei im Visier

Schwarzwälder-Bote, 06.02.2015 17:41 Uhr

 

 

Die Regionalliga-Volleyballerinnen des TSV Burladingen haben schielen noch auf den dritten Tabellenplatz. Nach zwei Siegen in Serie wollen sie ihren Lauf heute beim Heidelberger TV (20 Uhr, Sportzentrum Heidelberg Mitte) fortsetzen.
 
 

Fünfmal müssen die Burladingerinnen in dieser Saison noch ran. Nach den jüngsten Erfolgen beim SKV Beiertheim (3:1) und gegen den VfB Friedrichshafen (3:1) richtet das Team von Trainer Stefan Hecht den Blick weiter nach vorne und darf sich noch berechtigte Hoffnungen machen, die Spielzeit als Tabellendritter abzuschließen.

 

Derzeit belegt der TSV mit 21 Zählern Rang fünf, kann sein Konto aber schon heute beim Tabellenvorletzten in Heidelberg aufstocken. Im Hinspiel machten die Burladingerinnen noch kurzen Prozess mit den Gästen. Für ihren 3:0-Heimsieg benötigten sie nicht einmal eine Stunde. "Heidelberg war damals richtig schwach. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass es noch einmal so läuft, sonst hätte der TV keine elf Punkte gesammelt. Wir sind auf Gegenwehr eingestellt. Aber wir wollen etwas mitnehmen und unsere kleine Serie ausbauen", sagt Burladingens Trainer Hecht.

Optimal lief die Vorbereitung auf das Duell jedoch nicht beim TSV. Viele Spielerinnen kränkeln – "Wir haben in dieser Woche kaum trainiert", so der TSV-Coach, der jedoch davon ausgeht mit Ausnahme von Lisa Uhland seinen kompletten Kader aufs Feld schicken zu können. Außerdem wir er die Nachwuchshoffnungen Anna Hauser und Julia Grieswald einsetzen, eventuell rückt auch Selina Klaiber ins Aufgebot.

Für Hecht ist klar: "Wir wollen gewinnen, um uns die Chance auf ein ›Endspiel‹ um Platz drei gegen Umkirch zu erhalten. Fünf, sechs Punkte aus den beiden nächsten Spielen wären klasse", sagt Hecht. Nur zwei Zähler beträgt der Rückstand des TSV auf die Breisgauerinnen. Vor der Nase haben die Burladingerinnen auch noch den punktgleichen SKV Beiertheim, der heute jedoch den souveränen Tabellenführer DJK Schwäbisch Gmünd (38) empfängt. Für Burladingen geht es nach dem Spiel in Heidelberg zu Hause gegen Umkirch weiter, und nach den Partien beim Primus Schwäbisch Gmünd und dem SV Fellbach steht zum Rundensbchluss noch das Heimspiel gegen den TTV Dettingen/Teck an.

 
 
 
 
 

ZollernalbBurladingen sinnt auf Wiedergutmachung

Schwarzwälder-Bote, 24.01.2015 04:21 Uhr
 
 
Auf Revanche für die 2:3-Niederlage im Hinspiel sinnen die Burladinger Volleyballerinnen beim Gastspiel in Beiertheim. Foto: Kara Foto: Schwarzwälder-Bote

Auf Revanche für die 2:3-Niederlage im Hinspiel sinnen die Burladinger Volleyballerinnen beim Gastspiel in Beiertheim. Foto: Kar

 
Von Thomas Hauschel
 

REGIONALLIGA SÜD SKV Beiertheim – TSV Burladingen (Samstag, 20 Uhr). Zum Nachbarschaftsduell fahren die Regionalliga-Volleyballerinnen des TSV Burladingen am heutigen Samstag nach Beiertheim. Die Gastgeberinnen liegen mit drei Zählern mehr auf dem Konto direkt vor dem TSV in der Tabelle auf Rang vier. Mit einem Sieg könnten die Fehlastädter­innen als nach Punkten gleichziehen mit dem SKV.

 
 

Beide Teams mussten am vergangenen Wochenende bittere Heimniederlagen hinnehmen. Burladingen verlor das Derby gegen das Tübinger Modell mit 1:3, und Beiert­heim unterlag gegen Georgii Allianz Stuttgart sogar glatt mit 0:3. Für beide Teams ist deshalb Wiedergutmachung angesagt.

 

"Ich denke, das wird wieder eine enge Angelegenheit wie schon im Hinspiel, das wir im Tie Break knapp verloren haben. Am Ende wird wohl die Tagesform entscheiden", sagt TSV-Trainer Stefan Hecht, der weiß, das sich seine Mannschaft gegenüber der Vorwoche steigern muss, um nicht am Ende mit leeren Händen die lange Heimfahrt antreten zu müssen.

"Es wichtig für uns, dass wir von Beginn an konzentriert sind, um nicht wie in den Spielen gegen Stuttgart und Tübingen schon früh einem großen Rückstand hinterher laufen zu müssen", weiß der 29-Jährige. "Wir müssen uns darauf besinnen, die einfachen Bälle im Spiel zu halten und diese dann zu unseren Gunsten zu nutzen. Gegen Tübingen wollten wir es oft zu perfekt machen, haben die Bälle dann hoch an die Netzkante gestellt und Tübingen hat das dann für sich genutzt."

Personell kann der Burladinger Coach heute Abend aus den Vollen schöpfen. "Das ist wichtig, denn das gibt uns einige Variationsmöglichkeiten. Primär gilt es aber für die Mädels, gutes, konzentriertes Volleyball zu spielen, den Gegner damit zu Fehlern zu zwingen und dabei die eigenen leichten Fehler, die uns in den vergangenen Spiele Probleme bereitet haben, möglichst zu vermeiden."

ZollernalbTSV verliert erneut das Derby

Schwarzwälder-Bote, 18.01.2015 21:50 Uhr
 
 
Eine 1:3-Niederlage kassierten Myriam Wenk und Co. gegen Tübingen. Foto: Kara Foto: Schwarzwälder-Bote

Eine 1:3-Niederlage kassierten Myriam Wenk und Co. gegen Tübingen. Foto: Kara

 

REGIONALLIGA SÜD TSV Burladingen – FV Tübinger Modell 1:3 (16:25, 20:25, 25:19, 23:25). Auch im Rückspiel setzte es für die Regionalliga-Volleyballerinnen eine Niederlage im Derby gegen das Tübinger Modell.

Von Thomas Hauschel

 

"Es war wie schon in Tübingen, wir haben die ersten beiden Sätze verschlafen", sagt TSV-Trainer Stefan Hecht. Fürwahr, ging sein Team doch im ersten Satz zwar mit 1:0 in Führung, lag danach aber schnell mit 1:8 und 3:10 hinten. "Wir haben nicht in die Partie gefunden und hatten keine Mittel gegen das variantenreiche Tübinger Spiel", kennt Hecht die Gründe. Der TSV steigerte sich danach zwar, musste den ersten Durchgang aber dennoch mit 16:25 den Gästen aus der Unistadt überlassen.

 

Im zweiten Satz das gleiche Bild: Wieder führte Burladingen mit 2:0 und geriet dann mit 2:9 in Rückstand. "Wir haben danach gut gekämpft, konnten aber nicht verhindern, dass Tübingen auch diesen Satz mit 25:20 gewonnen hat", sagt der Burladinger Coach.

Im dritten Durchgang steigerten sich die Fehlastädterinnen. "Endlich hat unser Spiel geklappt. Die Mädels haben klasse gespielt", lobt Hecht, sein Team, das schnell auf 18:8 davon zog und am Ende mit 25:19 gewann, nach dem die Gäste, bedingt durch einige Burladinger Umstellungen, noch einmal etwas heran gekommen waren.

Packend verlief der vierte Satz, in dem beide Team den Zuschauern in der Burladinger Trigema-Arena tolle Ballwechsel und spektakuläre Aktionen boten. 23:21 lag Burladingen in Front – der Tie Break lag in Reichweite – doch dann drehten die Gäste aus der Unistadt mit vier Punkten in Folge, darunter zwei Netzrollern, den Spieß doch noch um holten sich mit 25:23 nicht nur den Satz- sondern auch den Spielgewinn. "Das war schade, im Tie Break wäre es sicher eng geworden, denn wir waren konditionell besser drauf als der Gegner", hadert Hecht. TSV Burladingen: Anika Jörg, Sarah Uhland, Katherina Hiller, Lene Becker, Lisa Uhland, Myriam Wenk, Anna Hauser, Nina Pfister, Claudia Dietrich, Sarah Klatt.

ZollernalbBurladingen feiert nach 0:2-Rückstand

Schwarzwälder-Bote, 11.01.2015 22:35 Uhr
 
 
Katharina Hiller war gestern die Punktegarantin beim TSV Burladingen. Foto: Kara Foto: Schwarzwälder-Bote

Katharina Hiller war gestern die Punktegarantin beim TSV Burladingen. Foto: Kara

 

REGIONALLIGA DAMEN (umu). TSV Georgii Allianz Stuttgart – TSV Burladingen 2:3 (25:21/25:21/20:25/ 15:25/16:18). Die Regionalliga-Volleyballerinnen des TSV Burladingen haben allen Widrigkeiten getrotzt und haben im Auswärtsspiel beim TSV Allianz Georgii Stuttgart nach einem 0:2-Satzrückstand und einem abgewehrten Matchball einen 3:2-Erfolg gefeiert. Nach diesem hart erkämpften Sieg haben die Fehlastädterinnen nun 15 Punkte auf dem Konto und fünf Zähler Vorsprung auf die Abstiegszone.

 

Gerade einmal zwei Trainingseinheiten hatte Coach Stefan Hecht Zeit, um seine Mädels auf den Rückrundenauftakt vorzubereiten, außerdem fehlte mit Annika Jörg ein der Schlüsselspielerinnen beim TSV, Myriam Wenk stellte sich, kaum aus dem Urlaub zurückgekehrt, ohne eine Übungseinheit absolviert zu haben in den Dienst der Mannschaft. "Die Mädels haben heute gekämpft wie die Löwinnen", sagte TSV-Coach Hecht nach einem Match, das wahrlich nichts für schwache Nerven war. In den erste beiden Durchgängen hatten die Gäste noch so ihre Schwierigkeiten in Annahme und Zuspiel, und so gingen die ersten Sätze jeweils mit 25:21 an die Stuttgarterinnen.

 
 

Doch der TSV biss sich ins Spiel, und plötzlich lief’s. Katharina Hiller entpuppte sich auf der Diagonalposition als die Punktegarantin. "Sie hat ein richtig gutes Match gezeigt und sicher 75 Prozent ihrer Angriffe verwandelte", zeigt sich Hecht begeistert. Und von außen verwandelte Sarah Uhland die Bälle ebenfalls sicher. So gingen die Sätze drei und vier mit 25:20 und 25:15 an Burladingen und es ging in den Tie-Break. Dort wurde es noch einmal richtig haarig. Die Gäste zunächst auf 2:0 vor. Stuttgart antwortete mit einer 3:0-Serie. Wieder riss Burladingen die Führung an sich, doch Georgii antwortete mit dem 9:9-Ausgleich. Beim 14:12 hatte sich die Hecht-Sechs zwei Matchbälle herausgespielt, beide wehrten die Stuttgarterinnen ab und hatten dann bei einer 16:15-Führung selbst die Chance, die Partie für sich zu entscheiden. Aber die kampfstarken Burladingerinnen hielten dem Angriff stand. Ihren dritten Matchball verwandelten sie schließlich zum 18:16. TSV Burladingen: Hauser, Pfister, L. Uhland, S. Uhland, Wenk, Hiller, Becker, Dietrich, Klatt.

ZollernalbViele Fragezeichen vor Rückrunden-Auftakt

Schwarzwälder-Bote, 09.01.2015 22:20 Uhr
 
 
Die Umstände machen die Aufgabe für Claudia Dietrich und Co. am Sonntag in Stuttgart nicht leicht. Foto: Kara Foto: Schwarzwälder-Bote

Die Umstände machen die Aufgabe für Claudia Dietrich und Co. am Sonntag in Stuttgart nicht leicht. Foto: Kara

 

REGIONALLIGA DAMEN (umu). TSV Georgii Allianz Stuttgart – TSV Burladingen (Sonntag, 16 Uhr, Allianz-Sporthalle Stuttgart-Vaihingen). Ihren ersten Auftritt haben die Regionalliga-Volleyballerinnen des TSV Burladingen am Sonntag beim TSV Georgii Allianz Stuttgart, der derzeit mit 10 Punkten den drittletzten Platz im Tableau belegt. Doch das Polster, das die Burladingerinnen als Tabellenfünfte auf den Gegner haben, beträgt gerade einmal drei Zähler. Denn während das Team von Trainer Stefan Hecht am letzten Spieltag vor der Weihnachtspause beim TTV Dettingen/Teck mit 0:3 den Kürzeren zog und damit die vierte Auswärtsniederlage ohne Satzgewinn bezog, setzten sich die Stuttgarterinnen im Kellerduell mit 3:0 gegen Schlusslicht SV Fellbach durch.

Coach Hecht hat nur zwei Trainingseinheiten zur Vorbereitung

 
 

Die Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte bei den Burladingerinnen alles andere als nach dem Geschmack von Trainer Stefan Hecht. Gerade einmal zwei gemeinsame Einheiten hatten sie in dieser Woche – es waren die ersten beiden seit dem Spiel in Dettingen. "Entweder die Halle war geschlossen oder belegt. Eine Ausweichmöglichkeit hatten wir auch nicht", klagt Hecht. Außerdem muss er nach wie vor auf Annika Jörg wegen einer Schienbeinverletzung verzichten. Mit Myriam Wenk droht eine weitere Führungsspielerin auszufallen. Sie kehrt am Sonntag aus dem Urlaub zurück, ob sie rechtzeitig zum Spiel in der Halle ist, steht in den Sternen. "Die Voraussetzungen sind ob nun in Sachen Vorbereitung oder in puncto Personal nicht gut", sagt Hecht, "Deshalb ist eine Zielvorgabe schlecht möglich, wir müssen einfach sehen, wo wir im Moment stehen. Dennoch wollen wir natürlich gewinnen, um unser Polster auf die hinteren Tabellenplätze zu wahren." Das Hinspiel gewann Burladingen zwar mit 3:1, allerdings traten die Gäste damit mit einem dezimierten Kader in der Trigema-Arena an. Und dennoch hatte Hecht einige Stärken bei den Stuttgarterinnen ausgemacht: "Sie schlagen sehr gut und variabel auf. Außerdem lässt sich immer erst sehr spät erkennen, wen Zuspielerin Carmen Straub einsetzt."

 

Und Hecht weiß, worauf es bei seinem Team ankommen wird. "Wir müssen in der Abwehr mit schnellen Beinen reagieren und die Annahme nach vorne bringen. Das ist uns zuletzt in Dettingen nicht so gut gelungen. Aber wenn wir aus einer stabilen Annahme heraus zu Punkten kommen, ist schon etwas für uns drin."

ZollernalbNiederlage zum Abschluss

Schwarzwälder-Bote, 14.12.2014 19:51 Uhr
 
 
Kein Happy End gab es für Katharina Hiller (rechts), Myriam Wenk und die Volleyballerinnen des TSV Burladingen im letzten Spiel des Jahres. Sie verloren 0:3 beim TTV Dettingen/Teck. Foto: Kara Foto: Schwarzwälder-Bote

Kein Happy End gab es für Katharina Hiller (rechts), Myriam Wenk und die Volleyballerinnen des TSV Burladingen im letzten Spiel des Jahres. Sie verloren 0:3 beim TTV Dettingen/Teck. Foto: Kara

Von Thomas Hauschel

 

Mit einer 0:3 (22:25, 21:25, 23:25)-Niederlage beim TTV Dettingen/Teck haben sich die Burladinger Regionalliga-Volleyballerinnen in die Weihnachtspause verabschiedet. Durch die Pleite verpassten die Fehlastädter­innen den Sprung auf Rang drei in der Tabelle der Regionalliga Süd der Frauen.

 
 

Entsprechend enttäuscht war Burladingens Trainer Stefan Hecht, der beim Auswärtsspiel auf Annika Jörg (Ermüdungsbruch im Schienbein) verzichten musste. "Gegen Dettingen muss man nicht verlieren. Aber wir haben einfach nicht gut gespielt. Die mädels haben nie richtig in die Partie gefunden und recht schnell den Faden verloren", kennt der 29-Jährige die Gründe für die Niederlage seiner Mannschaft.

 

Zwar habe der Gegner gut aufgeschlagen und seiner Mannschaft so Probleme bei der annahm bereitet. "Aber so schlecht war unsere Annahme nicht. doch wir haben uns durch eigene Fehler selbst auf die Verliererstraße gebracht", sagt der TSV-Coach. Alle drei Sätze seien sehr eng verlaufen, keine Mannschaft habe sich entscheidend absetzen können. "Wir haben allerdings in den entscheidenden Momenten nicht geschafft, die Punkte zu machen und uns so zu belohnen", sagt Hecht, der mit ansehen musste, wie sein Team den ersten Durchgang am Ende mit 22:25 verlor.

Auch im zweiten Satz blieb es bis zum Stand von 20:20 ausgeglichen. Dann entschied die Schiedsrichterin gleich bei vier strittigen Entscheidungen zugunsten der Gastgeberinnen, die dann auch diesen Satz mit 25:21 zu ihren Gunsten entschieden. "Das ist sehr ärgerlich, aber eigentlich hätte es soweit erst gar nicht kommen dürfen. Doch wir sind selbst schuld, denn wir haben nie in unseren Rhythmus gefunden", zeigt sich der TSV-Coach selbstkritisch. Auch im dritten Satz wogte das Spiel lange Zeit hin und her, ehe Dettingen am Ende mit 25:23 wiederum das bessere Ende für sich hatte und so den vierten Sieg bejubeln durfte.

Nach der Niederlage bleibt der TSV Burladingen in der Tabelle zwar auf Rang fünf, hat aber mit 13 Zählern nur drei Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze. "Aber Lamentieren hilft nichts. Wir werden den Mund abputzen und weitermachen. Jetzt ist erst einmal Weihnachtspause bis zum 11. Januar. Das ist sehr gut für uns. Denn das gibt uns Gelegenheit, Kräfte zu sammeln und uns neu aufzustellen für die Rückrunde, die mit einem Auswärtsspiel bei Georgii Allianz Stuttgart beginnt", sagt Hecht. TSV Burladingen: Sarah Klatt, Myriam Wenk, Nina Pfister, Lene Becker, Sarah Uhland, Katharina Hiller, Lisa Uhland, Claudia Dietrich, Anna Hauser

Jahresabschluss für TSV steigt in Dettingen

Schwarzwälder-Bote, 12.12.2014 16:20 Uhr
 
 
Katharina Hiller soll für den TSV Burladingen heute von der Diagonalposition für die nötigen Punkte sorgen. Foto: Kara Foto: Schwarzwälder-Bote

Katharina Hiller soll für den TSV Burladingen heute von der Diagonalposition für die nötigen Punkte sorgen. Foto: Kara

 
Von Ulrich Mußler

REGIONALLIGA DAMEN TTV Dettingen/Teck – TSV Burladingen (heute, 19.30 Uhr, Sporthalle Dettingen). Mit dem 3:1-Heimerfolg über den SV Fellbach haben die Regionalliga-Volleyballerinnen wieder Kontakt zur Verfolgergruppe des souveränen Spitzenreiters DJK Schwäbisch Gmünd aufgenommen. Das Team von Trainer Stefan Hecht ist mit 13 Punkten Fünfter im Tableau, hat jedoch lediglich drei Zähler Rückstand auf den Zweiten VfR Umkirch. In ihrem letzten Spiel des Jahres bekommen es die Burladingerinnen nun mit Kellerkind TTV Dettingen/Teck zu tun.

 
 

"Natürlich fahren wir nach Dettingen und spielen dort auf Sieg. Wir wollen unseren Schlachtplan durchbringen. Aber wir gehen das Ganze auch mit der nötigen Demut an", sagt Burladingens Trainer Stefan Hecht, der nur zu gerne mit 16 Punkten in die kurze Weihnachtspause gehen würde. Allerdings muss er auf seine Spielführerin Annika Jörg verzichten. Die Punktegarantin laboriert an einem Ermüdungsbruch im Schienbein und wird einige zeit ausfallen. Für sie rückt Katharina Hiller auf die Diagonalposition. "Auch sie ist im Angriff richtig stark. Die Mannschaft ist in jedem fall stark genug, um etwas zu reißen", sagt Hecht. Punkgleich mit Schlusslicht VfB Friedrichshafen und dem TSV Georgii Allianz Stuttgart belegen die Dettingerinnen nur aufgrund des knapp besseren Satzverhältnisses den achten und damit drittletzten Rang im Tableau. Dabei war der TTV richtig gut in die Saison gestartet. Nach einer Auftaktniederlage beim FV Tübinger Modell feierte der Neuling 3:2-Erfolge in Friedrichshafen und zu Hause gegen den VfR Umkirch und setzte sich anschließend mit 3:1 beim SV Fellbach durch. Seither jedoch wartet das Team von Trainer Roland Hunger auf das nächste Erfolgserlebnis.

 

Burladingen hingegen hat zuletzt nach den Niederlagen in Umkirch und Schwäbisch Gmünd die Kurve bekommen, das Heimspiel gegen Fellbach mit 3:1 für sich entschieden und hat wieder Tuchfühlung zu den vorderen Plätzen aufgenommen. "Meine Manschaft macht das richtig stark. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir vier neue Spielerinnen in der Stammformation haben, zwei davon kommen aus der A-Klasse. Außerdem hat auch jeder Trainer andere Vorstellungen", so Hecht, der ja selbst ein "Neuzugang" bei den TSV-Damen ist.

 
 
 
 
 

Großer Kampf wird nicht belohnt

Schwarzwälder-Bote, 30.11.2014 21:21 Uhr
 
 
Einen großen Kampf lieferten Lene Becker und der TSV dem Tabellenführer. Foto: Kara Foto: Schwarzwälder-Bote

Einen großen Kampf lieferten Lene Becker und der TSV dem Tabellenführer. Foto: Kara

Von Thomas Hauschel

 

REGIONALLIGA SÜD TSV Burladingen – DJK Schwäbisch Gmünd 1:3 (20:25, 12:25, 25:20, 27:29). Einen großen Kampf lieferten die Burladinger Regionalliga-Volleyballerinnen dem noch ungeschlagenen Tabellenführer aus Schwäbisch Gmünd, der sich am Ende aber knapp durchsetzte.

 
 

"Die Mädels haben richtig gut gespielt", lobt TSV-Trainer Stefan Hecht, "aber Gmünd war ein brutal starker Gegner mit durchweg großen Spieler­innen." Im ersten Durchgang lagen die Gastgeberinnen lange Zeit immer mit ein, zwei Punkten vorne und führte 17:14, ehe dann ein kleiner Bruch ins Spiel des TSV kam, den die DJK nutzte, um den Durchgang mit 25:20 für sich zu entscheiden. Im zweiten Satz lag der Favorit schnell mit 12:4 in Führung. "Da hatten wir eine schwache Annahme und sin auch im Angriff nicht gut gestanden", sagt Hecht, der dann mit Anna Hauser, Sarah Klatt und Nina Pfister seine jungen Spielerinnen ins Rennen schickte, die ihre Sache sehr gut machten, den klaren 12:25-Satzverlust aber auch nicht verhindern konnten.

 

Aber im dritten Durchgang – der TSV spielte nun wieder mit seiner Stammformation und Klatt als Zuspielerin – spielte die Fehlastädterinnen richtig stark und lieferten dem Gegner einen beherzten Kampf. So machte Annika Jörg mit einer Aufschlagserie einen Drei-Punkte-Rückstand wett, als Lene Becker vor ans Netz rückte, brachte sie mit ihren Blocks die Gmünderinnen fast zur Verzweiflung. So holte sich der TSV den dritten Satz mit 25:20.

Im vierten Durchgang ging der Schlagabtausch weiter. Die Partie entwickelte sich zu einem Krimi in der Schlussphase, als Burladingen aus einem 22:23-Rückstand eine 24:23-Führung machte und so den ersten Satzball hatte. Diesen vergaben die Fehlastädterinnen aber ebenso wie die folgenden zwei beim Stand von 26:24 und 27:25, und so machte Gmünd mit 29:27 doch noch den Sack zu. TSV Burladingen: Sarah Klatt, Myriam Wenk, Lene Becker, Nina Alber, Anna Hauser, Nina Pfister, Sarah Uhland, Katharina Hiller, Annika Jörg, Lisa Uhland, Claudia Dietrich.

 
 
Schwarzwälder-Bote, 21.11.2014 17:36 Uhr
 
 
Eine knackige Aufgabe wartet auf die TSV-Vollerballerinnen in Umkirch. Foto: Kara Foto: Schwarzwälder-Bote

Eine knackige Aufgabe wartet auf die TSV-Vollerballerinnen in Umkirch. Foto: Kara

 
Von Thomas Hauschel
 

Mit einem 3:0-Erfolg gegen den Heidelberger TV haben die Volleyballerinnen des TSV Burladingen Rang zwei in der Regionalliga Süd erobert. Diesen gilt es nun am morgigen Sonntag um 14 Uhr im Auswärtsspiel beim Tabellensiebten VfR Umkirch zu verteidigen.

 
 

"Das wird sicher nicht leicht", sagt Burladingens Trainer Stefan Hecht, "denn zum einen haben wir eine weite Anreise, und zum anderen hat Umkirch zuletzt zweimal in Folge gewonnen."

 

Fürwahr, feierten die Südbadenerinnen, die in der Vorsaison erst am letzten Spieltag den Klassenerhalt fix gemacht hatten und mit drei Niederlagen gegen Heidelberg (0:3), Schwäbisch Gmünd (1:3) und Dettingen/Teck (2:3) in die neue Spielzeit gestartet waren, am vergangenen Wochenende einen glatten 3:0-Erfolg bei Schlusslicht VfB Friedrichshafen und fegten in der Woche zuvor den FV Tübinger Modell aus der Halle.

Mit nun sieben Punkten nimmt das Team von VfR-Trainer Jörg Stumböck derzeit Rang sieben ein und hat natürlich Hunger auf noch mehr Erfolgserlebnisse. Gegen Burladingen soll am Sonntag gleich der nächste Sieg her.

Doch die Fehlastädterinnen und ihr Trainer sind gewarnt. "Wir fahren nicht als Favorit nach Umkirch, wollen aber auf alle Fälle etwas von dort mitbringen", sagt Hecht, der auf einen ähnlichen Auftritt seines Teams wie zuletzt beim 3:0-Heimerfolg gegen den Heidelberger TV hofft.

"Wenn es uns wieder gelingt, dem Gegner unser Spiel aufzuzwingen, dann haben wir gute Chancen", weiß der 28-Jährige. "Voraussetzung ist aber, dass wir wieder unsere gewohnte Leistung abrufen. Wir wollen den Gegner mit harten Aufschlägen unter Druck setzen. Denn es ist immer besser, selbst zu agieren, als zu reagieren – obwohl wir zuletzt in der Abwehr sehr gut gespielt haben."

Überhaupt bescheinigt Hecht seinem Team, dass es sich gegenüber dem Saisonstart gesteigert hat. "Die Mannschaft ist nun viel gefestigter. Die Mädels haben aus den beiden Niederlagen in Tübingen und gegen Beiertheim gelernt und lassen sich jetzt auch bei Rückständen nicht mehr verunsichern."

So fahren die Fehlastädter­innen morgen optimistisch gestimmt nach Umkirch, um dort mit einer konzentrierten Leistung den nächsten Sieg einzufahren. Personell kann Trainer Hecht auf seinen kompletten Kader bauen.

TSV stürmt ungefährdet auf Platz zwei

Ulrich Mußler, 17.11.2014 11:50 Uhr
 
 
Claudia Dietrich ist mit dem TSV Burladingen in der Regionalliga Süd auf dem Vormarsch. Foto: Kara

Claudia Dietrich ist mit dem TSV Burladingen in der Regionalliga Süd auf dem Vormarsch.Foto: Kara

 

Regionalliga Süd Frauen: TSV Burladingen – Heidelberger TV 3:0 (25:16, 25:11, 26:24). Mit einem ungefährdeten 3:0-Heimsieg über Aufsteiger Heidelberger TV haben die Volleyballerinnen des TSV Burladingen den zweiten Tabellenplatz in der Regionalliga Süd übernommen. Dabei ließen sie sich auch von einem Wechselfehler zu Beginn des dritten Satzes nur vorübergehend aus dem Rhythmus bringen.

 

"Ich kann mit dem Spiel richtig zufrieden sein. Wir haben gut aufgeschlagen und das Ding solide heruntergespielt. 95 Prozent unserer Annahmen waren perfekt. Ich hätte mir nur auch noch ein paar Spielzüge gewünscht", so Buroladingens Trainer Stefan Hecht. keine Mühe hatten die Gastgeberinnen in der Trigema-Arena im ersten Durchgang. Mit 25:16 gewannen sie den ersten Satz. Dabei nutzte Hecht die Gelegenheit, die beiden Youngster Nina Alber und Anna Hauser ein paar Minuten Regionalliga-Luft schnuppern zu lassen. Auch den zweiten Durchgang bestimmten die TSV-Mädels nach Belieben, legten mit einem 25:11 auf 2:0 vor. Allerdings hatten die Burladingerinnen da bereits eine gelbe Karte wegen eines Fehlers auf der Einwechselkarte kassiert. Katharina Hiller, die üblicherweise die Nummer 13 trägt, war im Spielberichtsbogen mit der Nummer 3 eingetragen. Von den Schiedsrichtern gab’s wegen Spielverzögerung gelb, Hillers Trikot musste mit Klebenband entsprechend präpariert werden. So weit, so gut. Nachdem jedoch zum zweiten Mal die Seiten gewechselt wurden, vergaß Hecht die Nummer korrekt in den Bogen einzutragen. Als "Wiederholungstäter" gab es wegen des Fehlers nun die Rote Karte. Die Konsequenz: Burladingen verlor nicht nur das Aufschlagrecht sondern ging mit der Hypothek eines 0:1-Rückstands in den Abschnitt. "Das dauerte alles seine Zeit. Meine Mannschaft hat dadurch den Rhythmus verloren und ist etwas unkonzentriert gestartet. Aber ein großes Kompliment dafür, wie sie mit der Situation umgegangen ist", so Hecht.

 
 

Tatsächlich legte Aufsteiger Heidelberg schnell eine 7:1-Führung vor, der Burladingen nun lange Zeit hinterher hechelte. Beim 14:20 schien alles auf einen vierten Satz hinauszulaufen, aber die Gastgeberinnen, für die Annika Jörg, Lene Becker und Nina Pfister stark aufschlugen, holten nun Punkt um Punkt auf und waren beim 22:24 wieder dran. Und sie ließen sich nicht mehr aus der Spur bringen. Mit einem 4:0-Lauf machten sie bei Aufschlag Becker auch den dritten Satz mit 26:24 zu und feierten damit den dritten Saisonsieg. Mit zehn Punkten ist der TSV nun Verfolger Nummer eins von Spitzenreiter DJK Schwäbisch Gmünd (14 Punkte).

 

TSV Burladingen: Dietrich, S. Uhland, L. Uhland, Pfister, Becker, Alber, Hauser, Jörg, Hiller, Klatt, Wenk..

 
 
 
 
 
 

Schwung mitnehmen

Schwarzwälder-Bote, 14.11.2014 17:35 Uhr
 
 
Myriam Wenk und Katharina Hiller (rechts) peilen mit den Regionalliga-Volleyballerinnen des TSV Burladingen heute den dritten Saisonsieg an. Foto: Kara Foto: Schwarzwälder-Bote

Myriam Wenk und Katharina Hiller (rechts) peilen mit den Regionalliga-Volleyballerinnen des TSV Burladingen heute den dritten Saisonsieg an. Foto: Kara

 
 

Von Ulrich Mußler

 

Ein Heimspiel steht für die Regionalliga-Volleyballerinnen des TSV Burladingen am heutigen Samstag in der Trigema-Arena an. Gegner des Teams von Trainer Stefan Hecht ist ab 20 Uhr der Heidelberger TV.

 
 

Für einen ganz starken Auftritt beim VfB Friedrichshafen haben sich die Burladingerinnen am vergangenen Wochenende mit einem 3:1-Erfolg belohnt. "Das war eine grandiose Mannschaftsleistung", freute sich Trainer Stefan Hecht nach dem zweiten Sieg seiner Mannschaft in der noch jungen Saison. Heute nun wollen die TSV-Mädels gegen den Oberliga-Meister aus Heidelberg nachlegen. "Ich hoffe, dass wir den Schwung des letzten Spieles mitnehmen können. Wir wollen zu Hause natürlich etwas holen. Vorrangig geht es darum, aus einer sicheren Annahme heraus zu punkten, ich möchte von meiner Mannschaft aber auch ein paar spektakuläre Spielzüge sehen", so Hecht.

 

Doch der Burladinger Coach weiß auch, dass der Aufsteiger aus Heidelberg gut in die Saison gestartet ist. Der HTV feierte Heimsiege gegen den VfR Umkirch (3:0) und den TSV Georgii Allianz Stuttgart (3:2). In der Fremde hingegen holten die Uni-Städterinnen erste einen Zähler – bei der 2:3-Niederlage beim SV Fellbach. Beim SKV Beiert­heim setzte hingegen ein 1:3 für die am vergangenen Wochenende spielfreien Gäste.

Mit sechs Punkten belegt der HTV derzeit den sechsten Tabellenplatz, einen Zähler und einen Rang hinter dem TSV Burladingen, der heute in Bestbesetzung auflaufen kann. Außerdem hat Trainer Hecht Nina Alber und Anna Hauser zwei Youngster für das Spiel in die erste Mannschaft berufen. "Wir dürfen jetzt auf unsere Jugendspielerinnen zurückgreifen. Deshalb sollen sie mal etwas Drittliga-Luft schnuppern und zumindest beim Einschlagen dabei sein. Auch den Gegner beobachten, um eine Gefühl für die Liga bekommen. Es kann gut sein, dass sie auch ihre Einsatzzeiten bekommen", so Hecht.

Burladingen peilt Sieg in Friedrichshafen an

 

Von Thomas Hauschel

 

REGIONALLIGA SÜD FRAUEN

VfB Friedrichshafen – TSV Burladingen (Samstag, 19.30 Uhr ZF-Arena). Zurück in die Erfolgsspur wollen die Regionalliga-Volleyballerinnen des TSV Burladingen. Nach zuletzt zwei Niederlagen in Tübingen und gegen Beiertheim soll nun beim Schlusslicht am Bodensee wieder ein Sieg her.

„Wir haben ja gegen Beiertheim nicht schlecht gespielt, und auch keine gravierenden Fehler gemacht, nur eben zum falschen Zeitpunkt“, weiß der Burladinger Trainer Stefan Hecht, „deshalb ist das Thema Beiertheim nun auch abgehakt. Unsere Konzentration gilt nun Friedrichshafen.“

Die VfB-Frauen sind in dieser Saison bisher noch nicht richtig in Tritt gekommen – zuletzt gab es eine klare 0:3-Niederlage beim Tübinger Modell – und liegen mit nur einem mageren Pünktchen am Tabellenende. „Das ist eigentlich unverständlich, denn Friedrichshafen hat sich vor der Saison gut verstärkt und verfügt mit Helmut Zirk über einen erfahrenen Trainer, der mit dem Nachwuchs des VfB sehr erfolgreich war und auch schon die Männer in der Bundesliga trainiert hat“, sagt Hecht. Doch der 28-jährige Salmendinger weiß auch, dass der Gegner dennoch nicht zu unterschätzen ist. „Angeschlagene Boxer sind gefährlich – da ist schon Vorsicht geboten.“

Aber trotzdem peilen die Fehlastädterinnen am Bodensee den zweiten Saisonsieg an. „Wir wollen dem Gegner unser Spiel aufzwingen. Die Mädels können das, denn sie sind besser, als sie selbst glauben“, zeigt sich Hecht zuversichtlich. „Sicher ist das eine ungewohnte Situation, in der ZF-Arena zu spielen, die 15 Meter hoch ist, und in die 5000 Zuschauer reingehen. Doch die Spielerinnen sind erfahren genug, um sich davon nicht beeindrucken zu lassen“, ist sicher Burladinger Coach sicher, „wir werden auf jeden Fall alles dafür tun, um die Punkte mit auf die Heimreise zu nehmen.“

 

BurladingenKleinigkeiten entscheiden Krimi

Thomas Hauschel, 03.11.2014 14:06 Uhr
 
 
Annika Jörg und Myriam Wenk (von links) wehren einen Beiertheimer Angriff ab. Foto: Kara

Annika Jörg und Myriam Wenk (von links) wehren einen Beiertheimer Angriff ab. Foto: Kara

Ihre erste Heimniederlage in dieser Saison mussten die Volleyballerinnen des TSV Burladingen am Samstag einstecken. In einem echten Krimi unterlagen sie dem SVK Beiertheim mit 2:3 (25:21, 24:26, 25:22, 20:25, 13:15).

"Das war nichts für schwache Nerven", sagt Trainer Hecht, "wir haben gut gespielt, doch die Niederlage müssen wir auf unsere eigene Kappe nehmen. Wir haben zum falschen Zeitpunkt die falschen Entscheidungen getroffen."

 
 

Die Zuschauer in der Burladinger Trigema-Arena erlebten eine packende Volleyball-Partie, in der sich in vier der fünf Sätzen keine Mannschaft absetzen konnte. Den ersten Durchgang entschieden die Gastgeberinnen mit 25:21 für sich, im zweiten Satz hatte dann Beiertheim mit 26:24 die Nase vorn. Im dritten Satz lagen die Gäste zunächst klar mit 8:1, 12:4 und 20:12 in Führung. Doch dann wechselte Hecht die erst 17-jährige Nina Pfister ein, die mit einer Aufschlagserie aus dem Rückstand eine 22:20-Führung machte. Am Ende sicherte sich Burladingen den Durchgang mit 25:22.

 

"Wir haben alles ausgepackt, was wir hatten, und vieles hat auch gut geklappt", weiß Hecht. "Aber mit einigen Dingen sind wir nicht klar gekommen. Beiertheim hat bei seinen Angriffen über die Mitte keine Steiger und Halbbälle gespielt. Das war eigentlich ein Vorteil für uns, den konnten wir aber nicht nutzen. Zudem haben wir zu oft auf die gegnerische Libera aufgeschlagen, die sehr stark gespielt hat, und wenn dann die Bälle auf die Außenspielerinnen kamen, war es ein Punkt für die Gäste.", so Burladingens Trainer weiter. Und so kam es, dass der SVK den vierten Abschnitt mit 25:20 gewann und damit die Entscheidung im Tie-Break erzwang.

Im fünften Satz hatten die Gäste aus Karlsruhe dann auch die Nase hauchdünn mit 15:13 vorne. "Es waren im Prinzip Kleinigkeiten, die das Spiel entschieden haben. Beiertheim hatte zum richtigen Zeitpunkt auch das nötige Quäntchen Glück", sagt Hecht, für den die Niederlage aber kein Beinbruch ist. "Wir haben ja gut gespielt. Die junge Mannschaft ist halt in der einen oder anderen Situation noch etwas zu grün. Nun müssen wir die richtigen Schlüsse aus der Niederlage ziehen und nächste Woche beim VfB Friedrichshafen punkten." TSV Burladingen: Sarah Klatt, Myriam Wenk, Lene Becker, Nina Alber, Nina Pfister, Sarah Uhland, Katharina Hiller, Anika Jörg, Lisa Uhland, Claudia Dietrich.

TSV will zurück zum Erfolg

Thomas Hauschel, 31.10.2014 08:09 Uhr
 
 
Mit einer konzentrierten Leistung wollen Sarah Uhland und ihre Burladinger Teamkolleginnen das zweite Heimspiel der Saison gegen Beiertheim angehen, um die Punkte zu behalten. Foto: Kara Foto: Schwarzwälder-Bote

Mit einer konzentrierten Leistung wollen Lisa Uhland und ihre Burladinger Teamkolleginnen das zweite Heimspiel der Saison gegen Beiertheim angehen, um die Punkte zu behalten. Foto: Kara

In die Erfolgsspur zurück wollen die Regionalliga-Volleyballerinnen des TSV Burladingen am morgigen Samstagabend, wenn es um 20 Uhr im zweiten Saisonheimspiel in der Trigema-Arena gegen den Tabellendritten SKV Beiertheim geht.
 

Die Gäste haben im Gegensatz zu den Fehlastädterinnen bereits drei Spiele bestritten, davon gewannen sie zwei gegen Georgi Allianz Stuttgart und den Heidelberger TV jeweils mit 3:1. Eine 1:3-Niederlage setzte es indes gegen den SV Fellbach.

 
 

Die Burladinger Frauen, die ebenfalls mit einem 3:1-Erfolg gegen Stuttgart gestartet waren, mussten dann im Auswärtsspiel beim FV Tübinger Modell mit der glatten 0:3-Niederlage einen kleinen Rückschlag hinnehmen.

 

"Da ist einfach alles gegen uns gelaufen. Egal was probiert haben, Tübingen hatte die entsprechende Antwort", weiß TSV-Trainer Stefan Hecht, "aber wir hatten nun zwei Wochen Pause und Zeit die Niederlage zu verarbeiten. Das Spiel in Tübingen ist abgehakt. Wir blicken nach vorne, und wollen morgen mit Unterstützung der Zuschauer im Rücken alles dafür tun, um gegen Beiertheim die Punkte hier zu behalten."

Doch der Burladinger Coach weiß auch, dass sich sein Team steigern muss, wenn das Vorhaben gelingen soll. "In Tübingen hatten wir Probleme mit der Annahme. Dadurch war es schwer, gute Angriffe zu initiieren. Doch wir haben zuletzt viel Annahme trainiert und auch an der Abstimmung gearbeitet. Ich hoffe, dass wir jetzt stabiler und konstanter sind, und dass es uns gelingt, unser Spiel durchzuziehen."

Zumal die Beiertheimer Frauen sicher mit einem unguten Gefühl auf die Schwäbische Alb fahren, denn in der vergangenen Saison verloren sie zweimal gegen den TSV. "Das ist Vergangenheit", sagt Hecht. "Unser Ziel ist es, mit voller Konzentration an die Aufgabe heran zu gehen und unser Spiel durchzudrücken. Gelingt uns das, dann wird es für jeden Gegner schwer, und zu schlagen", so der TSV-Coach, der personell aus den Vollen schöpfen kann.

TSV unterliegt im Derby

Thomas Hauschel, 20.10.2014 11:43 Uhr
 
 
Nicht ganz nach Plan verlief die Auswärtspartie beim FV Tübinger Modell am Samstag für Sarah Uhland und die Regionalliga-Volleyballerinnen vom TSV Burladingen. Foto: Kara

Nicht ganz nach Plan verlief die Auswärtspartie beim FV Tübinger Modell am Samstag für Sarah Uhland und die Regionalliga-Volleyballerinnen vom TSV Burladingen. Foto: Kara

Die Volleyballerinnen des TSV Burladingen haben in ihrem ersten Auswärtsspiel der Regionalliga-Saison beim Lokalrivalen FV Tübingen Modell eine Niederlage kassiert. Das Team von Trainer Stefan Hecht unterlag 20:25, 24:26, 20:25.

"Ganz so eindeutig wie das Ergebnis aussieht, war das Spiel nicht. Aber der Tübinger Sieg war schon verdient. Der FV hat taktisch gut aufgeschlagen und ist bei den Aufschlägen mutig geblieben. Es war schon zu sehen, dass die Mannschaft, in der noch zwei, drei Spielerinnen mit Zweitliga-Erfahrung spielen, Qualität hat. In dieser Form zählt Tübingen für mich zu den Meisterschaftsfavoriten", sagte Burladingens Trainer Stefan Hecht nach der Partie.

 
 

Hecht musste mit ansehen, wie seine Mannschaft im ersten Satz 14:11 führte, ehe sie dann eine umstrittene Schiedsrichterentscheidung aus dem Konzept brachte. "Da habe ich die erste gelbe Karte in meiner Karriere kassiert", erzählt Hecht. Die Gastgeberinnen nutzten dies und drehten des Spiel, verwandelten den 12:14-Rückstand in eine 19:15-Führung. "Wir haben danach alles probiert, aber ein richtiger Spielaufbau war für uns nicht möglich, da die Annahmen nicht bis ans Netz vorgekommen sind", weiß der Burladinger Trainer. Und so sicherten sich Tübingen den ersten Durchgang mit 25:20.

 

Auch im zweiten Satz lagen die Gäste zunächst mit 3:0 in Führung. Doch dann der Bruch – Tübingen glich zum 4:4 aus und erspielte sich in der Folge eine 19:15-Führung. Aber Burladingen steckte nicht auf, kämpfte sich Punkt um Punkt heran und glich zum 20:20 aus. Doch wieder gelang es den Unistädterinnen, sich auf 24:20 abzusetzen. Dann schritt Sarah Uhland zum Aufschlag. Sie bewies Nervenstärke und besorgte mit einer Aufschlagserie das 24:24. Am Ende fehlte den Fehlastädterinnen aber das nötige Quäntchen Glück, um den Satz für sich zu entscheiden, und so ging auch dieser Abschnitt mit 26:24 an Tübingen.

Die Gastgeberinnen dominierten dann den dritten Durchgang und legten eine 18:6-Führung vor. Der TSV kämpfte sich ins Spiel zurück, verkürzte den Rückstand Punkt um Punkt und schöpfte nach dem 18:23 wieder Hoffnung. Aber Tübingen ließ sich nicht mehr von der Siegerstraße abbringen und machte mit 25:20 den Erfolg perfekt.

"Diese Niederlage wirft uns aber nicht um. Wir werden versuchen, sie schnell abzuhaken, und dann werden wir die zwei Wochen bis zum Heimspiel gegen SKV Beiertheim nutzen, um uns auf den Gegner vorzubereiten", so Hecht. TSV Burladingen: Sarah Klatt, Myriam Wenck, Lene Becker, Nina Alber, Nina Pfister, Sarah Uhland, Katharina Hiller, Annika Jörg, Lisa Uhland, Claudia Dietrich.

ZollernalbTSV startet mit Erfolg

Schwarzwälder-Bote, 05.10.2014 22:50 Uhr
 
 
Lene Becker und der TSV Burladingen taten sich im ersten Satz noch schwer. Foto: Kara Foto: Schwarzwälder-Bote

Lene Becker und der TSV Burladingen taten sich im ersten Satz noch schwer. Foto: Kara

Von Thomas Hauschel

 

Mit einem 3:1 (20:25, 25:19, 25:22, 25:18)-Heimerfolg gegen den TSV Georgii Allianz Stuttgart sind die Volleyballerinnen des TSV Burladingen in die neue Saison in der Regionalliga Süd der Damen gestartet.

 
 

Doch zunächst sah es gar nicht nach einem Sieg aus. "Im ersten Satz haben wir uns etwas schwer getan", sagt Burladingens neuer Trainer Stefan Hecht, "Stuttgart war stärker als im Vorjahr und auch stärker als erwartet."

 

So tat sich der TSV zunächst schwer, in die Gänge zu kommen. Zwar führte Burladingen zunächst jeweils mit ein, zwei Bällen, doch dann glichen die Gäste aus der Landeshauptstadt zum 18:18 aus. "Danach hat unsere Block-Feld-Abwehr nicht mehr so gepasst", weiß Hecht. Und so mussten die Burladingerinnen den ersten Durchgang mit 20:25 an Georgii Allianz abgeben.

"Ab dem zweiten Satz waren wir dann auf Betriebstemperatur", sagt Hecht, "unser Block ist dann auch für unsere Verhältnisse gut gestanden." Das war auch vonnöten, denn die Gäste blieben weiter dran und gestalteten den Durchgang bis zum 16:16 ausgeglichen. Doch gelang es den Fehlastädterinnen, sich dank einer Aufschlagserie von Lisa Uhland auf 19:16 abzusetzen, und Burladingen schnappte sich den zweiten Satz mit 25:19.

Auch im dritten Durchgang war es ein hartes Ringen um jeden Ball. "Wir haben gut gespielt; die Mittelspielerinnen sind gut eingesetzt worden, und wir haben uns keinen Aufschlagverlust geleistet. Die Mädels sind gut gelaufen, aber Stuttgart hat lange dagegen gehalten", resümiert der Burladinger Coach. Doch am Ende hatten die Gastgeberinnen den längeren Atem und setzten sich mit 25:22 durch. "In dieser Phase hat es sich ausgezahlt, dass wir in der Vorbereitung auf die Saison auch viel im physischen Bereich gemacht haben", weiß Hecht, der mit ansehen musste, wie seine Mannschaft im vierten Durchgang erst einmal mit 2:6 in Rückstand geriet. Aber der TSV holte Punkt um Punkt auf, glich zum 7:7 aus und erspielte sich danach eine 17:9-Führung. Und mit einem klasse Block entschied die junge Nina Pfister den Satz mit 25:18 zugunsten der Burladingerinnen. Damit war der erste Saisonsieg des TSV perfekt.

Am kommenden Wochenende ist erst einmal Pause in der Regionalliga Süd der Damen. Am 18. Oktober geht es dann für Trainer Hecht und sein Team weiter mit einem Derby beim FV Tübinger Modell, der sein Auftaktspiel beim TTV Dettingen/Teck ebenfalls mit 3:1 erfolgreich gestaltete. TSV Burladingen: Myriam Wenk, Annika Jörg, Sarah Klatt, Sarah Uhland, Nina Pfister, Claudia Dietrich, Lisa Uhland, Lene Becker.

 

TSV testet gegen Drittligist Biberach

 

Ein richtiger Härtetest wartet auf die Regionalliga-Frauen des TSV Burladingen am kommenden Sonntag, 7. September, um 14.30 Uhr in der Trigema-Arena. Mit dem Drittligisten TG Biberach trifft das Team von TSV-Trainer Stefan Hecht auf einen arrivierten Gegner.

 
"Das wird sicher ein gute Gradmesser für unseren derzeitigen Leistungsstand. Biberach, das in den vergangenen Jahren zweimal an die Tür zur 2. Bundesliga geklopft und aus finanziellen Gründen darauf verzichtet hat, ist natürlich der klare Favorit", sagt Trainer Hecht, den am Sonntag etwas personelle Probleme drücken. Denn er muss Anika Jörg (Urlaub), Sarah Uhland (Exkursion) und Neuzugang Katharina Hiller verzichten. Für das Trio rücken Julia Grieswald aus der dritten Mannschaft, die die Annahme verstärken soll, sowie Mittelblockerin Ramona Stopper in Hechts Kader auf. "Ich hoffe, dass die Block-Feldabwehr passt und wir gegen Biberach dagegen halten können", sagt Hecht.

TSV greift in der Regionalliga an

Schwarzwälder-Bote, 09.05.2014 15:50 Uhr

 

Von Ulrich MußlerDie Volleyballerinnen vom TSV Burladingen gehen auch in der kommenden Saison in der Regionalliga auf Punktejagd. Ein etwaiger freiwilliger Abstieg der Mannschaft in die Oberliga ist vom Tisch. Möglich wird’s mit einer Sondergenehmigung des Volleyballverbands Württemberg (VLW) für den neuen Trainer und Volleyball-Abteilungsleiter Stefan Hecht.

 

Um eine Volleyballmannschaft in der Regionalliga als Coach betreuen zu dürfen, fordern die Statuten, dass der Trainer mindestens im Besitz der B-Lizenz ist. Die hat Hecht nicht. Doch daran soll eine weitere Saison der Burladingerinnen in der Regionalliga nicht scheitern. Hecht, der derzeit den C-Schein erwirbt, musste sich verpflichten, sich zur Saison 2015/16 für die B-Lizenz anzumelden. Als weitere Auflage muss der TSV einen vierstelligen Betrag an den Verband zahlen.

 

Doch nicht nur auf der Trainerposition gibt es beim TSV Burladingen Veränderungen. Heike Waidmann, langjährige Spielführerin, Punktesammlerin und Galionsfigur der Mannschaft, hängt ihre Volleyballschuhe an den Nagel. Auch Zuspielerin Elena Kuster – sie studiert in München und war in der vergangenen Saison meist ohne zuvor mit dem Team zu trainieren bei den Spielen mit dabei – steht in der Runde 20014/15 ebenfalls nicht mehr zur Verfügung.

Als erster Neuzugang hingegen steht Katharina Hiller vom TV Rottenburg fest. Hiller spielt seit zwölf Jahren Volleyball, war bislang stets für ihren Heimatverein aktiv und ging für den TVR vor zwei Jahren auch in der 3. Liga ans Netz. Da sie inzwischen in Albstadt wohnt, sucht sie eine neue Herausforderung. Hillers bevorzugte Position ist die Diagonale, sie kann aber auch auf der Außenbahn eingesetzt werden. "Ich bin sehr froh, dass wir sie jetzt in unseren Reihen haben", sagte Coach Hecht über seinen Neuzugang.

Ein Hecht für alle Fälle

Schwarzwälder-Bote, 25.04.2014 23:35 Uhr
 

Geht’s für die erste Mannschaft des TSV Burladingen in der kommenden Saison in der Regionalliga weiter? Foto: KaraFoto: Schwarzwälder-Bote

 

 

Von Ulrich Mußler Neue Zeiten brechen bei den Volleyballern des TSV Burladingen an. Stefan Hecht, bislang Trainer der Landesliga-Damen, tritt zum 1. Mai die Nachfolge von Fritz Reiff an – als Abteilungsleiter und als Trainer des Regionalliga-Volleyballerinnen.Gut 40 Jahre war Fritz Reiff der Mr. Volleyball in Burladingen. Nun verabschiedet sich der 67-Jährige aus familiären Gründen nach Bremen. Mit Stefan Hecht steht sein Nachfolger aber bereits in den Startlöchern.

 

Der 28-Jährige aus Salmendingen übernimmt nicht nur die Abteilungsleitung, er coacht auch weiterhin die Damen II, die die Saison unter seiner Ägide auf Rang vier der Landesliga-Tabelle abschlossen, und übernimmt das Traineramt bei den Regionalliga-Frauen. Basisarbeit wird er außerdem bei den Nachwuchs-Volleyballern leisten. Unterstützen werden ihn Fabian Schalong, den Hecht aus Bad Saulgau "mitgebracht" hat, als Jugendleiter, um die finanziellen Belange wird sich Christian Fuchs kümmern.

 
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Geht’s für die erste Mannschaft des TSV Burladingen in der kommenden Saison in der Regionalliga weiter? Foto: Kara Foto: Schwarzwälder-Bote
 

Jahre lang spielte Hecht für den TSV Bad Saulgau, war als Zuspieler auch für die Oberschwaben in der Regionalliga am Ball. "Nach einem Kreuzbandriss beim Fußballspielen habe ich vorübergehend aufgehört, bin dann bei den Burladinger Herren wieder eingestiegen", sagt Hecht. Doch er wollte sich stärker im Verein einbringen, übernahm nach gerade einmal einem halben Jahr als Trainer die zweite Frauen-Mannschaft, die er bald in seiner dritten Spielzeit coachen wird.

"Ich bin richtig motiviert und möchte auch in der Regionalliga mit den Damen angreifen", sagt Hecht. Noch aber gibt es in dieser Hinsicht ein Problem. Um als Trainer in der vierthöchsten Spielklasse auf der Bank sitzen zu dürfen, ist eine B-Lizenz vonnöten. Und die hat Hecht bislang nicht. "Ich mache in der Zeit von Mai bis August den C-Schein. Die Prüfung ist allerdings erst im Frühjahr 2015. Erst wenn ich die bestanden habe, kann ich mich für die B-Lizenz anmelden. Das würde der Verband dann auch als Qualifikation anerkennen. Unsere Saison beginnt aber schon im Oktober", sagt Hecht. Kurios: Eine Klasse tiefer – in der Oberliga – könnte er sogar ohne Lizenz als Trainer arbeiten. Nun versuchen die Burladinger beim Württembergischen Volleyballverband eine Ausnahmegenehmigung für ihren Coach zu erwirken.

Außerdem ist noch nicht klar, welche Spielerinnen Hecht in der kommenden Saison bei den Damen I zur Verfügung hat. "Wir werden uns in den kommenden Wochen zusammen setzen. Dann werden wir sehen, wie die Mannschaft aussehen kann", erklärt der 28-Jährige. Klar ist, dass die beiden Youngster Sarah Klatt und Nina Pfister aus der "Dritten" in den Kader der "Ersten" aufrücken. "Außerdem", so Hecht, "wollen wir mit den drei Damen-Mannschaften künftig enger zusammenarbeiten, die Übergänge fließender machen."

Doch noch gilt es für den neuen Mann an der Spitze der Burladinger Volleyball-Abteilung die Grundlagen für die kommende Saison zu schaffen. "Ich führe derzeit viele gute Gespräche mit möglichen Sponsoren. Momentan ist Volleyball für mich ein Full-Time-Job."